Von: Lukas Unterkofler
Brixen – In Brixen ist einer Urlauberin ein Missgeschick passiert, das für sie ein teures Nachspiel hätte haben können – wären da nicht die Carabinieri zur Stelle gewesen.
Die junge Frau hatte ihre Spiegelreflexkamera im Wert von mehr als 2.000 Euro in einem Linienbus vergessen. Nachdem das Gerät zunächst unauffindbar schien, konnten die Ordnungshüter den Fall doch noch lösen und der rechtmäßigen Eigentümerin die Kamera nach Wochen der Ungewissheit zurückgeben.
Die ausländische Urlauberin hatte sich vor einigen Wochen per E-Mail an die Carabinieri gewandt. Die ersten Nachfragen beim öffentlichen Nahverkehr blieben erfolglos: Die Kamera war im Bus nicht mehr aufzufinden.
Die Ermittler gaben den Fall dennoch nicht auf. Sie werteten die digitalen Daten der entwerteten Fahrkarten für die betreffende Strecke und den fraglichen Zeitraum aus und glichen diese mit öffentlich zugänglichen Informationen ab. So kamen sie einem Einheimischen auf die Spur, der mit demselben Bus gefahren war.

Der Mann bestätigte, die Kamera an sich genommen zu haben, nachdem sie liegen geblieben war. Er habe auch in sozialen Netzwerken nach dem Eigentümer gesucht, jedoch ohne Erfolg. Schließlich übergab er den Fotoapparat den Carabinieri.
Am Sonntag konnte die Kamera auf der Dienststelle in Brixen offiziell an die überglückliche Eigentümerin zurückgegeben werden.




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