Von: Redaktion Südtirol News
Bozen – Die Südtiroler Wirtschaftszeitung (SWZ) hat am Freitag ihre alljährliche Rangliste der umsatzstärksten Unternehmen Südtirols veröffentlicht. Sie bietet einen ersten vollständigen Überblick über die Top 50 auf der Basis der Bilanzen 2025, bevor im Herbst auch andere Medienhäuser mit Unternehmensranglisten nachziehen.
Aspiag Service ist Spitzenreiter geblieben. Der Konzessionär der Spar-Geschäfte in Nordostitalien erwirtschaftete im Vorjahr 2,87 Milliarden Euro. Aspiag konnte sich am Markt behaupten, zudem spielten die Preissteigerungen eine Rolle.
Die Nummer zwei im SWZ-Umsatzranking ist Alperia mit einem Umsatz von 2,36 Milliarden Euro. Die Landesenergiegesellschaft ist auf Expansionskurs: Durch den Eintritt in die Wind- und Sonnenenergie sowie einen stark gestiegenen Kundenstamm ist ein starkes Umsatzwachstum möglich.
Einen festen Platz an der dritten Stelle hat weiterhin die Autohandelsgruppe Eurocar Italia, die zum deutschen Volkswagen-Konzern gehört und in Bozen ihren Rechtssitz hat. Eurocar konnte den Umsatz leicht auf 2,15 Milliarden Euro erhöhen.
Zwei Überflieger
Südtirols größtes Familienunternehmen, die Leitner-Gruppe, steigerte seinen Umsatz im Vorjahr um 15,5 Prozent auf 1,62 Milliarden Euro. Die Geschäfte des Seilbahn- und Wintertechnikspezialisten laufen prächtig.
Neu im erlauchten Kreis der Umsatzmilliardäre ist IDV Defence Vehicles mit einem Umsatz von 1,07 Milliarden Euro (plus 21 Prozent). Der Hersteller von Militärfahrzeugen profitiert von der globalen Aufrüstung und hat über Jahre hinweg volle Auftragsbücher.
Die Top Ten werden durch die Transport- und Logistikunternehmen Fercam und Gruber Logistics sowie den Diätproduktehersteller Dr. Schär komplettiert.
Das SWZ-Ranking umfasst die 50 umsatzstärksten Unternehmen und Unternehmensgruppen mit Rechtssitz oder operativem Sitz in Südtirol sowie die 15 Anwärterpositionen auf einen Top-50-Platz. Zudem geht die SWZ in der heutigen Ausgabe sowie auf SWZonline vertiefend auf die Aufsteiger des Jahres und die größten Umsatzrückgänge ein.





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