lvh gegen Abänderung

Aussprache mit Landesrat Galateo zum Thema Hausschlachtungen

Montag, 01. Juli 2024 | 16:47 Uhr

Von: mk

Bozen – Heute hat im Landhaus 3 in Bozen eine Aussprache von Vertreterinnen und Vertretern des lvh unter der Führung von lvh-Vizepräsident Hannes Mussak sowie dem Obmann der Metzgerinnen und Metzger im lvh, Klaus Kofler, mit Landesrat Galateo stattgefunden. Im Mittelpunkt der Aussprache stand die beabsichtigte Revidierung des Gesetzes bezüglich Hausschlachtungen vom Juli 2023.

lvh

Die aktuelle Regelung sieht vor, dass lediglich eine maximale Schlachtzahl von einer Großvieheinheit (GVE) erlaubt und auf 1,2 GVE mit Genehmigung des Amtstierarztes erhöht werden kann.

Das Thema soll in der nächsten Sitzung des Landtags diskutiert werden. Der lvh spricht sich gegen eine mögliche Abänderung des Gesetzten aus.

Laut der vom ASTAT im Jahr 2023 durchgeführten Umfrage zum Verbrauchervertrauen wurde aber festgestellt, dass in Südtirol in einer Familie durchschnittlich 2,55 Personen leben, während in Bauernfamilien durchschnittlich 2,56 Personen leben. Zudem ist die durchschnittliche Haushaltsgröße in Südtirol in kontinuierlichem Rückgang.

Somit sei die vorgeschlagene Menge an Fleisch für den Eigenkonsum zu hoch und das Risiko bestehe, dass ein Teil des Fleisches illegal verkauft werde. Des Weiteren wird bemängelt, dass oft die hygienischen, sowie auch Tierschutzbestimmungen nicht eingehalten werden könnten.

„Es wäre nicht nachvollziehbar, warum eine Bestimmung, die in Zusammenarbeit zwischen dem Landestierärztlichen Dienst, der Tierärztekammer, der Berufsgemeinschaft der Metzgerinnen und Metzger im lvh sowie dem Südtiroler Bauerbund entstanden ist und erst im Juli 2023 in Kraft getreten ist, nun gekippt werden sollte“, erklärt lvh-Vizepräsident Hannes Mussak.

„In Südtirol gibt es über 40 zugelassene Schlachthöfe, sodass es nicht notwendig erscheint, parallel dazu die Möglichkeiten der Hausschlachtung auszuweiten“, unterstreicht der Obmann der Metzgerinnen und Metzger im lvh, Klaus Kofler.

Bezirk: Bozen

Kommentare

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30 Kommentare auf "Aussprache mit Landesrat Galateo zum Thema Hausschlachtungen"


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bislhausverstond
bislhausverstond
Superredner
19 Tage 20 h

Liabar is viech unnötig plogn und in schlochthof zerrn….des isch fürs viech und für die fleischqualität net guat….opa wor gelernter metzger, tate hot olm mitgholfn ban schlochtn afn hof und is oberste gebot wor, man muss mitn viech guat umgian, es muss schnell gian, is viech soll so wianig wia meglich mitkriagn und vor ollen net leidn! Leidr gibs net viele metzger (odor a viechhandler), de af des wert legn und schun gor net in die schlochthöfe, sehr sehr viele nemmen leidr kuan rücksicht afs viech🙄😪

magg
magg
Superredner
19 Tage 19 h

Man muss das arme Vieh, aber auch zum Schlachtraum auf dem Bauernhof zerren oder glaubst du, sie gehen freiwillig auf dem Schaffot!

So sig holt is
19 Tage 18 h

stimmt, stressfleisch konnsch vergessen.. schlecht fürs tier und schlecht für den der es verzehrt weil es schmeckt uanfoch ondersch… mir nemmen olm es fleisch von an befreundeten viehbauer der afn hof selbst schlochtet.. gewaltiger Unterschied im Geschmack, sogen a sämtliche Freunde de ob und zu eingloden werden zum essen

bern
bern
Universalgelehrter
19 Tage 17 h

@magg
nein, muss man nicht. Es gibt kein Schaffot! Man kann es in einem ihm vertrauten Bereich machen, in dem es regelmäßig hingeht.

Sag mal
Sag mal
Kinig
19 Tage 8 h

@magg Wenn Sie gut behandelt würden gingen Sie mit.Wenn man das Tier mit Geduld und Respekt behandelt ist das Tier keinen langen Stress,Angst ausgesetzt.Aber das interessiert kaum Jemand.Hauptsache die Kasse klingelt,gell!!

So ist das
19 Tage 8 h

Politiker nehmen keine Rücksicht auf das Tierwohl 😡

lumbumba
lumbumba
Grünschnabel
18 Tage 5 h

DU MEI LIEBR FREIND HOSCH KEINE AHNUNG

Piter84
Piter84
Grünschnabel
19 Tage 19 h

Auf den Bauernhöfen wird aber sicher öfter und mehr Fleisch verzehrt wie in den üblichen Haushalten. Dadurch ist die Größe der Familie relativ.
Des Weiteren ist es für das geschlachtete Tier mit Sicherheit besser am eigenen Hof getötet zu werden,an Stelle einer längeren Fahrt, sowie den Stress und später den Geruch des Schlachthofes wahrzunehmen.
Es geht hier wohl darum dass man es den Bauern nicht vergönnt und das die Schlachthöfe mehr ausgelastet sind und die Metzger mehr verdienen.

magg
magg
Superredner
19 Tage 19 h

Wohl eher umgekehrt, die Bauern bekommen nie genug, denn die Menge für den Eigenbedarf ist eh schon überschritten, alles was darüber ist, wird dann schwarz gehandelt. Hinzu kommt, dass die Bauern die Menge des Eigenbedarfs nochmals erhöhen will, um es vermehrt unter der Bank zu verkaufen. Bauern=Raupe Nimmersatt

So sig holt is
19 Tage 19 h

Sehr ich genauso

Piter84
Piter84
Grünschnabel
19 Tage 18 h

@magg
Bauern = Raupe Nimmersatt…Ich hoffe du meinst die reichen Bergbauern, mit Milchviehhaltung die einer zusätzlichen Arbeit nachgehen um den eigenen Hof zu finanzieren!
Ich glaube auch kaum dass du eine Ahnung hast wie hoch der Eigenbedarf auf einer Hofstelle ist.

magg
magg
Superredner
19 Tage 7 h

@Piter84 Die Bemerkung mit der Raupe Nimmersatt bezieht sich auf die Fleischmenge, und nur auf das. In meinen früheren Posts habe ich stets die richtigen Bergbauern und Obstbauern differenziert.

lumbumba
lumbumba
Grünschnabel
18 Tage 5 h

MEI LIEBR MAGG::::::WARSCH A GERN A BAUER GEL……150 gemb jedes Johr auf….konsch also lei onhebm Birscherl

lumbumba
lumbumba
Grünschnabel
18 Tage 5 h

bravo

N. G.
N. G.
Kinig
19 Tage 21 h

Ich war selbst an Hausschlachtungen zugegen und sogar beteiligt. Ein Relikt aus alter Zeit das es definitiv nicht mehr muß. Unabhängig was mit dem Fleisch eventuell dann passiert.

Faktenchecker
19 Tage 20 h

NG bist Du ein Tiermörder?

lumbumba
lumbumba
Grünschnabel
19 Tage 5 h

beteiligt….wie sell?

magg
magg
Superredner
19 Tage 20 h

Natürlich wollen die Bauern immer mehr, damit man dann mit dem Fleisch die “ganze Großfamilie(n)” mit Fleisch versorgen kann. Eigenbedarf hat auch einmal Grenzen! Wenn man die helfenden Arbeiter mit Fleisch bezahlt, dann ist es nicht mehr Eigenbedarf.

So sig holt is
19 Tage 19 h

Welche helfenden Arbeiter? arbeiter auf einem Viehbauernhof in südtirol? Wird wohl kaum geben, wer könnte das schon bezahlen wenn vom milchpreis kaum was übrig bleibt und man nebenher noch arbeiten gehen muss um den Hof zu erhalten… und ein Obst/weinbauern hat bzw sehr selten auch noch vieh im stall… also welche Arbeiter?

magg
magg
Superredner
19 Tage 8 h

@So sig holt is Helfende Arbeiter: Freunde, Kollegen, Verwandte Nachbarn. Alles schön gesehen und auch meine Familie hat am damaligen Familienhof meiner Verwandten mitgeholfen.

Hut
Hut
Tratscher
19 Tage 21 h

die schlauen Metzger,logisch immer das Wasser auf die eigene Mühle ansonsten kriegen sie den Rachen nicht voll 🤮.

Unioner
Unioner
Superredner
19 Tage 18 h

Ich habe einige Schlachtungen erlebt und bin mir sicher das es dabei den Tieren besser ergangen ist und sich mehr um die Hygiene gekümmert wurde weil die Bauern eine gute Beziehungen zu ihren Tieren hatten. Es wurde auch viel mehr vom Tier verwertet und kaum etwas sinnlos entsorgt.

lumbumba
lumbumba
Grünschnabel
19 Tage 19 h
bei einer hausschlachtung ist ein tier weniger dem stress der lieferung,der ungewohnten umgebung und anderen einflüssen die das tier eben nicht gewohnt ist,ausgeliefert. wer eine kuh wirklich kennt weiß das es bei jeder größeren änderung bei der gewohnten umgebung stresshormone ausschüttet und das fleisch beeinträchtigen. insofern ist eine hausschlachtung wohl das für die tiere angenehmste,um aus dieser welt abschied zu nehmen. was die lieben metzger anbelangt so ist zu der ganzen thematik nur zu sagen das diese dem lieben bauern das rindvieh um einen spottpreis von gegade einmal 1.300€ abknöpfen und dann daraus 5-6000€ verdienen…..deswegen haben die lieben metzger sooooo… Weiterlesen »
Brixbrix
Brixbrix
Superredner
19 Tage 19 h

die Hygiene pa einer hausschlochtung , tat i mir gearn unschaug.
wer fa de hot a holbwegs sanitäre onloge um zu schlachtign und des donn zu verorbatn.

ober die bauern welln olm ols tian kennen , ohne Auflogen usw

lumbumba
lumbumba
Grünschnabel
19 Tage 5 h

WORSCH AMOL BA AN METZGER UND HOSCH DIR DES ONGSCHAUG…..DO ISCH JEDE BAUERNGARAGE NET VIEL LETZER

So sig holt is
19 Tage 19 h

haha logisch sein die metzger dorgegen, hel isch klor 😂 so wia die stromanbieter dorgegen sein, dass viele leit Photovoltaikanlagen installieren, da donn ihr Energieverbrauch sinkt und weniger geld für den Konzern fließt 😂

H.G
H.G
Neuling
19 Tage 20 h

Sein des do die Londesräte im Bild?

lumbumba
lumbumba
Grünschnabel
19 Tage 19 h

…..na die londesvegetarier…

lumbumba
lumbumba
Grünschnabel
19 Tage 18 h

londesvegetarier

Sag mal
Sag mal
Kinig
19 Tage 8 h

Haltet die Tiere so wie Sie s verdienten.Sie geben Uns so viel!Erspart Ihnen jedliche Qual durch lange Fahrten u.beim schlachten!Lasst endlich Eure Katzen sterilisieren anstatt Sie den Katzenmammas zu entreissen u.zu töten(kommt immer noch vor)!

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