Von: importer
In der deutschen Metall- und Elektroindustrie hat die erste Warnstreikrunde im aktuellen Tarifkonflikt begonnen. Unmittelbar nach Ablauf der sogenannten Friedenspflicht in der Nacht zum Sonntag legten die Beschäftigten in ersten Betrieben die Arbeit nieder. Insgesamt geht es um die Entgelte von rund 3,7 Millionen Beschäftigten in der größten deutschen Industriebranche.
Zuerst von den Protestmaßnahmen betroffen waren beispielsweise der Weißblechhersteller Thyssenkrupp im Bundesland Rheinland-Pfalz und der Mobilfunkzulieferer RF 360 Europe/Qualcomm in München. Die Industriegewerkschaft (IG) Metall will die Proteste in dieser Woche auf ganz Deutschland ausweiten. Das soll in den Tarifverhandlungen (Kollektivvertragsverhandlungen) den Druck erhöhen. Betroffen von den zeitlich befristeten Ausständen sind wichtige Sparten wie Autobau, Maschinenbau, Elektronik und Metallerzeugung.




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