PEACE_Alps: Europa steht den Gemeinden zur Seite

EU-Projekt bietet den Gemeinden gezielte Maßnahmen zur CO2-Senkung

Mittwoch, 10. Mai 2017 | 13:32 Uhr

 

Bozen – Ein Ansatz, der funktioniert! Im Rahmen des EU-Projekts PEACE_Alps werden etwa 100 Gemeinden im gesamten Alpenraum in den Bereichen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit unterstützt. In Südtirol bietet das Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige den Gemeinden die energetische Analyse öffentlicher Gebäude an und unterstützt sie bei der Verwaltung ihrer Energie-Verbrauchsdaten. Außerdem werden zwei Workshops zu den Themen Energieeffizienz und Energieeinsparung durchgeführt, wobei der erste Workshop Ende Mai 2017 stattfindet.

All jene Gemeinden Südtirols, die in den vergangenen Jahren einen Energieleitplan auf Gemeindeebene genehmigt haben, zum Beispiel einen SEAP, können die Leistungen des Projekts kostenlos in Anspruch nehmen. Bisher sind die folgenden Südtiroler Gemeinden im Projekt mit dabei: Mühlbach, Rasen-Antholz, Innichen, Sexten, Latsch, Algund, Mals und St. Martin in Passeier. In diesen Orten wurden bereits energetische Analysen von über zehn Gebäuden durchgeführt.

Mitte April wurde das erste Treffen des Regional Advisory Boards (RAB) am Sitz des Ökoinstituts abgehalten. Diese Gruppe, die für das Monitoring des Projekts verantwortlich ist, besteht aus Vertretern der Landesumweltagentur, der Agentur für Energie Südtirol KlimaHaus und der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt. Martin Stifter von der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt bestätigt: „PEACE ist ein Musterbeispiel für einen „Bottom-up-Ansatz“. Die Projektträger gehen von den Herausforderungen aus, die alle Gemeinden im Bereich der Energie-Effizienz bewältigen müssen und erarbeiten gemeinsam mit diesen praktikable und zukunftsfähige Lösungen.“

Von: luk

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