Treffen mit Stadtrat Repetto

Gewerkschaften: „Mehr Anerkennung für Personal des Sozialbetriebs Bozen“

Mittwoch, 11. Januar 2017 | 11:13 Uhr

Bozen – Die Fachgewerkschaften des Öffentlichen Dienstes von AGB/CGIL, SGBCISL und UIL-SGK haben gestern den Bozner Stadtrat für Sozialpolitik Sandro Repetto getroffen. Thema waren die Probleme und Herausforderungen im Betrieb für Sozialdienste.

Beim Treffen ist das Unbehagen des Personals der Sprengel zur Sprache gebracht worden. Dabei wurde auf die Wichtigkeit der Dienste verwiesen, die dieses Personal erbringt. Erörtert wurden auch das Thema Kinderhorte sowie die Entscheidungen, welche die Gemeindeverwaltung in Bezug auf die Führung des Betriebs und die Effizienz der Beziehungen zwischen Gemeinderat und Betrieb treffen wird.

Was diesen Punkt anbelangt, haben die Gewerkschaften unterstrichen, dass ein eventuelles Verwaltungsgremium von Personen besetzt wer­den sollte, die besondere Kompetenzen in diesem Bereich haben. Es sollte kein unnützer Einschub zwischen operativer Verwaltung und notwendigen sozialpolitischen Weichenstellungen werden.

Was die Auftragsvergabe an privatsoziale Träger betrifft, haben die Gewerkschaften gefordert, dass Kriterien wie Qualität und die Einhaltung von vertraglichen Bestimmungen sowie die Besserstellung des betroffenen Personals stärker berücksichtigt werden. Der Sparstift darf bei der Ent­scheidung über die Vergabe nicht Vorrang haben.

Das Treffen war für die Gewerkschaften auch Gelegenheit, wiederum zu bekräftigten, welche grundlegende Rolle dem Personal des Betriebs für Sozialdienste bei der Erbringung von Diensten am Bürger zukommt. Es sei deshalb notwendig, die Kompetenzen und des Personals auch entsprechend anzuerkennen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

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