Kompatscher und Ebner: Positive Bilanz und erste Synergien

IDM blickt zurück und nach vorn

Freitag, 21. April 2017 | 16:24 Uhr

Bozen – Wegweiser für die wirtschaftliche Entwicklung Südtirols sein, den Unternehmen zu mehr Wettbewerbsfähigkeit verhelfen und dazu beitragen, das Land zum begehrtesten Lebensraum Europas zu machen – mit diesem großen Ziel ist IDM Südtirol, der Wirtschaftsdienstleister von Land Südtirol und Handelskammer Bozen, am 1. Januar 2016 angetreten. Nach fast 16 Monaten haben Landeshauptmann Arno Kompatscher und Handelskammerpräsident Michl Ebner als Eigentümervertreter gemeinsam mit den Führungsspitzen von IDM heute ein erstes Resümee gezogen und festgestellt: Die Bilanz ist positiv, Synergien zwischen den zusammengelegten Themenbereichen der Wirtschaft zeigen sich bereits.

Kräfte bündeln, Mittel vereinen, Effizienz steigern und der Wirtschaft statt vier Ansprechpartnern nur mehr einen einzigen anbieten: Das waren die wichtigen Gründe für die Zusammenlegung der Südtiroler Wirtschaftsdienstleister zur neuen Organisation. Sie soll mit ihren Dienstleistungen dazu beitragen, Innovation und Internationalisierung der Südtiroler Unternehmen zu fördern und Investitionen in Südtirol voranzutreiben. Gleichzeitig soll IDM Südtirol und seine Produkte im Zeichen der Dachmarke vermarkten und Vorschläge ausarbeiten, wie sich das Land als Wirtschaftsstandort und Destination nachhaltig weiterentwickeln kann.

„Wenn Südtirol wettbewerbsfähig bleiben will, müssen wir die Herausforderungen der Zukunft im Netzwerk und mit vereinten Kräften angehen. IDM ist erst seit etwas mehr als einem Jahr operativ, aber bereits jetzt sieht man, dass die Zusammenlegung von Wirtschaftsdienstleistungen unter einem Dach Sinn gemacht hat“, sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher bei der Pressekonferenz heute Vormittag. „Es ergeben sich erste Synergien: bei der Umsetzung des Agrar- und Tourismusmarketings aus einer Hand, bei der Verschränkung von Innovation und Standortentwicklung bei der Bewerbung des Wirtschaftsstandorts Südtirol, aber auch bei der Internationalisierung, die alle diese Bereiche verbindet.“

Wie wichtig es gewesen sei, der Wirtschaft mit IDM einen starken Partner zur Seite zu stellen, unterstrich Handelskammerpräsident Michl Ebner: „Südtirols Unternehmen müssen sich auf Dienstleistungen stützen können, die ihnen dabei helfen, sich noch besser aufzustellen und fitter für die Märkte zu werden. Im IDM-Programm für die nächsten Jahre sind Inputs und Wünsche der Partner aus der Wirtschaft eingeflossen, die sich auch über zwei Fachbeiräte mit ihren Ideen einbringen. So ist sichergestellt, dass die Organisation sofort auf Veränderungen und Neuerungen des Marktes reagieren kann.“

IDM ist in fünf zentralen Aufgabenfeldern tätig: Standortentwicklung, Innovationsförderung, Agrarmarketing, Tourismusmarketing und Exportförderung. Was dort genau geleistet wurde, zeigten die Führungsspitzen von IDM anhand des Tätigkeitsberichts 2016 auf. „Das vergangene Jahr stand im Zeichen der Neuausrichtung zu einem zentralen Dienstleister für die gesamte Wirtschaft – keine leichte Aufgabe, da hier vier Teams zu einem einzigen zusammenwachsen mussten. Es ist uns gelungen, nicht nur die Programme der vier Vorgängerorganisationen abzuarbeiten, sondern gleichzeitig ein neues Programm für die nächsten Jahre zu erstellen“, erklärten IDM-Direktor Hansjörg Prast und IDM-Präsident Thomas Aichner. Welches die zentrale Themen dieses neuen Programms sein werden, erzählte Hansi Pichler, der nach dem Wechsel Aichners in die Abteilung Communication von IDM der Organisation als Präsident vorstehen wird: „Die Digitalisierung Südtirols mit den Projekten GeoBank und Industrie 4.0 wird uns genauso wie die Mobilität in allen Facetten, das Projekt Zukunft Tourismus und der NOI Techpark in den kommenden Jahren stark beschäftigen.“

Von: mk

Bezirk: Bozen

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