Von: Redaktion Südtirol News
Lana/Waidbruck – Die Landesregierung hat am 4. September auf Vorschlag des Landesrats für Umwelt-, Natur-, Klimaschutz und Energie Peter Brunner die Aufteilung der Umweltgelder für die Wasserkraftwerke Lana und Waidbruck für den Zeitraum von 2026 bis 2028 genehmigt.
Für Umweltverbesserungsmaßnahmen in den Ufergemeinden stehen in den kommenden drei Jahren 4,9 Millionen Euro für das Kraftwerk Lana und 1,1 Millionen Euro für das Kraftwerk Waidbruck zur Verfügung. Die Mittel werden vom Konzessionsinhaber Alperia Greenpower GmbH finanziert und sind für Maßnahmen zur Verbesserung und Sanierung der Umwelt und der Landschaft zu Gunsten der Ufergemeinden vorgesehen.
“Die Umweltgelder kommen direkt der Umwelt und der Bevölkerung vor Ort zugute. Mit diesen Mitteln investieren wir gezielt in konkrete Maßnahmen, die unsere Natur, Landschaft und Gewässer schützen und stärken damit die betroffenen Gemeinden”, betont Landesrat Brunner.
Kraftwerk Lana
Für das Kraftwerk Lana stehen für die Dreijahresperiode 2026-2028 4,9 Millionen Euro für die Umsetzung von Umweltmaßnahmen zur Verfügung. Davon sind 400.000 Euro für Umweltmaßnahmen des Konzessionärs selbst reserviert. Die verbleibenden 4,5 Millionen Euro werden zwischen den Ufergemeinden und dem Land Südtirol aufgeteilt. Zwei Drittel gehen an die Gemeinden, ein Drittel an das Land. Konkret erhält die Gemeinde Lana rund 1,4 Millionen Euro und die Gemeinde St. Pankraz rund 1,6 Millionen Euro. Dem Land Südtirol stehen 1,5 Millionen Euro für Umweltmaßnahmen zur Verfügung.
Kraftwerk Waidbruck
Für das Kraftwerk Waidbruck belaufen sich die Umweltgelder in den kommenden drei Jahren auf einen Gesamtbetrag von 1,1 Millionen Euro. Der Konzessionär selbst reserviert für den Zeitraum 2026-2028 keinen Betrag. Somit fließen zwei Drittel des Gesamtbetrags (733.333,33 Euro) an die Ufergemeinden und ein Drittel (366.666,67 Euro) an das Land Südtirol.
Die Mittel für die Ufergemeinden teilen sich wie folgt auf: 273.826,67 Euro gehen an die Gemeinde Waidbruck, 174.386,67 Euro an die Gemeinde Lajen, 278.740 Euro an die Gemeinde Kastelruth und 6.380 Euro an die Gemeinde Barbian. Mit den zugewiesenen Umweltgeldern setzen die Ufergemeinden und das Land Maßnahmen in Eigenverantwortung und unabhängig voneinander um.




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