Von: Lukas Unterkofler
Tramin – Das Land will mit Förderungen wichtige alpine Infrastruktur wie Schutzhütten langfristig sichern, so auch die Überetscher Hütte.
Die Hütte liegt auf 1773 Metern Meereshöhe am Mendelkamm unterhalb des Roen. Sie wurde von der damaligen Alpenvereinssektion Überetsch errichtet und am 27. Juli 1913 eröffnet. Seit 1924 steht die Schutzhütte im Eigentum der CAI-Sektion Bozen. Damit ist sie heute 113 Jahre alt.
“Die Förderungen tragen dazu bei, die historische Bausubstanz zu erhalten, die technischen und hygienischen Standards laufend anzupassen und die Überetscher Hütte als wichtige alpine Infrastruktur langfristig zu sichern”, unterstreicht Landesrat Luis Walcher, in dessen Zuständigkeit auch der Funktionsbereich Tourismus fällt. Zwischen 2010 und 2026 wurden für die Erhaltung und Modernisierung der Überetscher Hütte Fördermittel in Höhe von insgesamt 723.668 Euro ausgezahlt. Für die als Kategorie III eingestufte Hütte beträgt der Förderanteil 70 Prozent. Davon entfallen 570.833 Euro auf die im Zehnjahresprogramm vorgesehene umfassende Sanierung; weitere 152.835 Euro betreffen verschiedene Maßnahmen, die zwischen 2010 und 2024 umgesetzt wurden.
Die Schutzhütten in Südtirol werden je nach Eigentumsverhältnissen vom Land Südtirol, den alpinen Vereinen Alpenverein Südtirol AVS und Club Alpino Italiano CAI sowie von privaten Betreiberinnen und Betreibern getragen. Das Land finanziert die Instandhaltung und Sanierung seiner eigenen Hütten und unterstützt zugleich Investitionen in Schutzhütten des AVS und CAI mit öffentlichen Beiträgen von bis zu 80 Prozent. Auch private Schutzhütten können Förderungen erhalten, insbesondere für Sanierungen sowie für wichtige Infrastrukturen wie Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Damit sollen die Sicherheit im Gebirge, der Erhalt der alpinen Infrastruktur und eine nachhaltige touristische Nutzung langfristig gewährleistet werden.




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