SüdtirolNews befragt Leonhard Resch (Arche im KVW) zu den verschiedenen Vorschlägen

Leistbares Wohnen in Südtirol: Evolution oder Revolution?

Freitag, 17. Februar 2017 | 08:06 Uhr

Bozen – Schon seit Wochen sorgt das Thema „Leistbares Wohnen“ im Land für heftige Diskussionen. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, da im Zuge der Raumordnungsreform das derzeitige Südtiroler Wohnbaumodell grundlegend überarbeitet werden soll. Je näher die Vorschläge und Modelle verschiedenster Fachverbände, Organisationen und Parteien reifen und sich immer mehr Gremien mit dem Thema befassen, desto mehr nimmt die Diskussion um „Leistbares Wohnen“ Fahrt auf. Unter den vielen Organisationen, die möchten, dass in die Reform eigene Vorschläge einfließen, befindet sich auch der Katholische Verband der Werktätigen (KVW).

Dank der Arche in KVW, die seit Jahrzehnten mit viel Erfahrung Südtiroler Wohnbaugenossenschaften begleitet und zurzeit über 30 dieser Genossenschaften in ganz Südtirol betreut, konnten viele einheimische Familien den Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen. Südtirol News konnte zum Thema „Leistbares Wohnen“ Leonhard Resch, Referatsleiter der Arche im KVW, für ein Interview gewinnen.

Arche im KVW
Arche im KVW

Südtirol News: Im letzten Barometer des Arbeitsförderungsinstituts wird berichtet, dass die Südtiroler mit dem bezahlbaren Wohnen große Not haben. Was sind die Ursachen und wie sollte laut Ihnen leistbares Wohnen wieder näher zum Arbeitnehmer gebracht werden?

Leonhard Resch: Bevor über “leistbares Wohnen” gesprochen wird, sollte man zuerst einmal definieren, was das genau ist. Für mich ist beispielsweise eine Mietwohnung “leistbar”, wenn für die Miete nicht mehr als ein Drittel eines monatlichen Nettoeinkommens ausgegeben werden muss. Nimmt man einen “normalen” Monatsgehalt wie 1.350 Euro her, so würde die Miete in diesem Fall 450 Euro betragen, was bei einem Landesmietzins von 6,5 Euro pro Quadratmeter einer Wohnung mit einer Nettowohnfläche von 50 Quadratmetern plus Garage entsprechen würde.

Bei einem Bau einer Wohnung hingegen sollte eine “leistbare” Finanzierung nicht mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens betragen. Im Beispiel, das mir vorschwebt, müssten für eine ähnlich große Wohnung mit Balkon, Keller und Garage, die im Klimahaus A-Standard errichtet würde, rund 200.000 Euro aufgewendet werden. Bei einem häufigen Beispiel, das 80.000 Euro eigene Mittel und 120.000 Euro als Fremdfinanzierung vorsehen würde, wäre bei einer günstigen Finanzierung für etwas mehr als 20 Jahre eine monatliche Rate von etwas mehr als 500 Euro fällig.

Warum Wohnen in Südtirol teuer ist, hat viele Ursachen. Einmal ist wegen des wirtschaftlichen Erfolgs Südtirols der Baugrund sehr teuer, was sich in hohem Maße in den Gesamtkosten niederschlägt. Aber das ist nicht alles. Bei uns wird bei Weitem hochwertiger gebaut, als in unseren nördlichen und südlichen Nachbarregionen. Die Südtiroler haben speziell bei Neubauten sehr hohe Ansprüche, wobei das Beste gerade noch gut genug ist. Alle Südtiroler Neubauten könnten locker in der Zeitschrift “Schöner Wohnen” veröffentlicht werden. Dieser Umstand treibt zusammen mit den hohen Preisen für Baugrund die Kosten noch weiter in die Höhe. Würde in Südtirol auf dem Niveau der nördlichen Nachbarregionen gebaut, könnten trotz Klimahaus A-Standards zehn bis 15 Prozent an Kosten gespart werden. Um die Kosten zu senken, könnte man an vielen Punkten ansetzen.

Wie sehen Sie das vorgeschlagene Modell des Unternehmerverbandes, – Südtirol News berichtete – der den heimischen Wohnbau mit einem neuen Zugang zum Baugrund revolutionieren will?

Ich bin froh, dass das Kollegium der Bauunternehmer mit einem revolutionären und auch provokanten Vorschlag die Diskussion um “leistbares Wohnen” angeheizt hat. Wir können diesem Modell aber trotz einiger guter Ansätze wenig abgewinnen. In letzter Konsequenz würde damit der geförderte Wohnbau abgeschafft. Er ist zudem rechtlich schwer umsetzbar. Die Idee des definierten Preises mag zwar verlockend sein, ist aber eine Augenauswischerei. Der Preis ist nur ein Faktor unter vielen. Die Qualität, Größe, Ausrichtung, Ausstattung und Nebenflächen sind die anderen Faktoren, die wichtig sind. Selbst unter erfahrenen Schätzern ist die Definition des Preises sehr schwierig. Die Gemeinden, die nun über Aufteilung der Flächen, Wohnungsgrößen und über die Zuweisung der Wohnungen zu entscheiden hätten, würden sich mit einer solchen Regelung schwertun. Dadurch, dass im Gegensatz zum heutigen Gesetz das Eigentum beim Grundeigentümer bleibt, würde das Mitspracherecht der Gemeinde stark eingeschränkt und keine Rechtssicherheit garantiert. Weitere Kritikpunkte sind die unterschiedlichen Baudichten (beim Vorschlag der Bauunternehmer sind sie doppelt so hoch, Anmerkung der Redaktion). Nicht nur die finanziell Schwächeren, sondern alle sollten mit dem Baugrund sparsam umgehen müssen. Außerdem birgt der Vorschlag allen, die ihren Wohnsitz nach Südtirol verlegen, Zugang zum geförderten Wohnbau zu ermöglichen, die Gefahr des Ausverkaufs der Heimat. Es sollten nur jene gefördert werden, die wenigstens seit fünf Jahren in Südtirol wohnen und arbeiten.

Setzt man dieses Modell um, würden meiner Ansicht die Qualität der Planung und Ausführung stark darunter leiden. Gewinner wäre die Grundeigentümer, weil deren Einfluss auf den Preis wachsen würde. Der Grund würde an den Meistbietenden verkauft, der Verkaufspreis wäre jedoch gedeckelt. Das Ergebnis wäre, dass der Spielraum für Unternehmen sehr eng würde, wodurch die kleinen heimischen Handwerker, die heute von den Wohnbaugenossenschaften vielfach Aufträge erhalten, das Nachsehen hätten.

Arche im KVW
Arche im KVW

Das Südtiroler Wohnbauinstitut (WOBI) plant, einen kleinen Teil der Wohnungen auch für Menschen mit durchschnittlichem Einkommen zugänglich zu machen. Dabei sollen künftig zehn bis 40 Prozent der WOBI-Wohnungen für jene reserviert werden, die bisher keinen Zugang haben. Wie sehen Sie dieses Modell?

Ich finde die Idee positiv. Dies würde helfen, weiteren Druck vom Mietmarkt zu nehmen. Dadurch würde man auch eine “soziale Durchmischung” der dem WOBI gehörenden Gebäude fördern und einer “Ghettoisierung” entgegenwirken.

Trotz hoher Mietpreise ist bekannt, dass viele Wohnungen leer stehen. Wie könnte man diese “in den Markt drücken”?

Die Steuern auf die durch die Miete erzielten Einkommen sind hoch. Viele Vermieter haben zudem Angst vor säumigen Mietern und davor, dass ihre Wohnung in einem schlechten Zustand hinterlassen wird. In einem Modell, das zurzeit in Vorarlberg erprobt wird, wird diesen Bedenken mit einer Garantie begegnet. Dabei garantiert eine Institution – in Südtirol könnte diese Rolle das WOBI übernehmen – dass die Mieten regelmäßig überwiesen werden und die vermieteten Wohnungen in einem guten Zustand erhalten bleiben. Im Falle von Mietrückständen und “zerstörten” Wohnungen würde die Institution die Kosten übernehmen. Bei einem ähnlichen Modell in Südtirol würden weitere Wohnungen auf dem freien Markt verfügbar, wobei zugleich die Preise fallen könnten.

In der Kritik steht auch die EEVE (Einheitliche Einkommens- und Vermögenserklärung), ohne die es seit diesem Jahr keinen Zugang mehr zu Wohnbauförderungen gibt.

Ich kann die Kritik einiger Politiker überhaupt nicht verstehen. Wir von der Arche im KVW führen ungefähr 500 Wohnbauberatungen im Jahr durch und dabei ist der in der Kritik stehende Freibetrag selten ein Problem. Der Freibetrag beträgt 100.000 Euro, der sich bei einem Paar mit einem gemeinsamen Konto auf 200.000 Euro erhöht. 200.000 Euro haben die allerwenigsten auf der hohen Kante. Ich bin zudem der Ansicht, dass “Besserverdienende”, ich würde die Grenze bei 50.000 Euro ansetzen, keine Förderung benötigen. Mich wundert auch, dass manche Politiker und Fachverbände beim Südtiroler Modell von “Planwirtschaft” reden. In einer Studie, in der Wohnbaumodelle in Berlin – eher liberal – und Wien – eher restriktiv und “geplanter” Zugang zu Förderungen – verglichen wurden, wurde festgestellt, dass sich im freien Markt Wohnungs- und Mietmarkt nicht automatisch von alleine regulieren. Der Markt baut nicht für den Bedarf, sondern nur für eine zahlungskräftige Kundschaft. Die sozial Schwächeren und die “normalen” Familien fallen durch den Rost.

Ziehen die großen italienischen Genossenschaften – Confcooperative und Legacoop – mit der Arche im KVW an einem Strang?

Wir stehen mit den italienischen Genossenschaften im regen Kontakt und treffen uns mit ihnen regelmäßig.

Arche im KVW
Arche im KVW

Südtirol ist mit dem bisherigen Wohnbauförderungsmodell recht gut gefahren. Warum will man dieses bewährte Modell ändern?

Südtirol hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine sehr gute Wohnbaupolitik betrieben. Auch die hohe Eigentumsquote (70 Prozent, Anmerkung der Redaktion) ist ein großer Erfolg des bisherigen Modells. Unser Bestreben ist, ein bewährtes Modell nicht über dem Haufen zu werfen, sondern zu verbessern und punktuell anzupassen. Die Erweiterungszonen sollten wie bisher zu 60 Prozent aus gefördertem Grund bestehen. Den Gemeinden sollte aber die Möglichkeit gegeben werden, bis zur Hälfte des geförderten Grundes an Unternehmen zu vergeben, die dann Mietwohnungen errichten. Diese könnten dann gegen Landesmietzins für 20 Jahre an Personen, die die Voraussetzungen erfüllen, vermietet werden.

Anstatt des Quadratmeterpreises der Wohnungen sollten die Kosten für gefördertes Bauland gedeckelt werden. Den Gemeinden sollte beim “60-40 Modell” mehr Spielraum gewährt werden, wobei sie selbst mehr Verantwortung übernehmen würden. Eine neue Zone ist auch ein Zugewinn für die Gemeinde und seiner Wirtschaft. Es erscheint mir daher auch zumutbar, wenn die Gemeinde einen kleinen, die Deckelung überschreitenden Teil der Kosten des Baulandes übernimmt und diesen auf alle Bürger verteilt. Bezüglich der GIS (Gemeindeimmobiliensteuer, Anmerkung der Redaktion) sollten übrigens für konventionierte Wohnungen dieselben Freibeträge gelten wie für Erstwohnungen.

Ihr Fazit? Kommt es eher zu einer Evolution des bisherigen Modells oder zur Revolution?

Ich hoffe, dass der revolutionäre Vorschlag des Kollegiums der Bauunternehmer nicht zur Anwendung kommt, nicht zuletzt, da der Vorschlag aus meiner Sicht lediglich ein interessantes Modell für Grundeigentümer und Immobilienmakler ist. Alle anderen, auch die Bauunternehmer würden bei einer Umsetzung unter großen Druck geraten. Mit unseren Vorschlägen würde ein bewährtes Modell an die heutige Zeit angepasst und mit mehreren Neuerungen versehen, die die Interessen sowohl der Südtiroler in allen Lebenslagen – vom Single und Paar bis zur Familie – als auch der lokalen, kleinteiligen Wirtschaft berücksichtigen. Wir werden uns noch oft mit Verbänden, Bauwirtschaft und natürlich auch mit politischen Vertretern treffen und hoffen, dass es auch zukünftig sozial gerechtes, sozusagen “leistbares Wohnen” geben wird.

Vielen Dank für das Gespräch!

Arche im KVW
Arche im KVW

Wohin die Reise in Südtirols Urbanistik- und Wohnbauförderungspolitik geht, wird die Zukunft weisen. Die verschiedenen Vorschläge und die gleichbleibend hohe Nachfrage nach Wohnraum haben in letzter Zeit die Diskussion gehörig belebt.

Und was meinen unsere Leser? Wie kann „Leistbares Wohnen“ im teuren Südtirol auch für die Zukunft gewährleistet und gestaltet werden?

Von: ka

Bezirk: Bozen

Kommentare

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33 Kommentare auf "Leistbares Wohnen in Südtirol: Evolution oder Revolution?"


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Fantozzi
Grünschnabel
2 Tage 12 h

bei an Gehalt fi ca 1400 wia soll leistbares wohnen gian ? wenn jeder vogelsteig mit 40qm 150t euro kostet in Bozen – entweder du erbsch oder du bisch a bauer – lei mit arbeiten kimsch nirgends mehr hin 🙁

So sig holt is
Grünschnabel
2 Tage 8 h

dir fällt kein anderer Berufsstand als normaler Arbeiter und Bauern?? Was ist mit Manager, Politiker, Ärzte, Architekten, Ingenieure usw?

krakatau
Tratscher
2 Tage 4 h

@So sig holt is –  Arbeiter, Ärzte, Architekten und Ingenieure zahle im Gegensatz zu den anderen Steuern

So sig holt is
Grünschnabel
1 Tag 14 h

@krakatau jeder zahlt steuern, auch Bauern, nur auf einer anderen Grundlage. Wenn sich Bauern so leicht eine Wohnung leisten können würden, glaubst du dann nicht dass schon längst alle Vermieter Bauern sein müssten?

Scarface
Neuling
1 Tag 8 h

@So sig holt is – auf welcher Grundlage zahlen die Bauern Steuern? Seit 1.1.17 zahlen sie nicht einmal mehr die Einkommensteuer auf die lächerlichen Katastererträge…..

giftzwerg
Tratscher
1 Tag 4 h

wer holt bauer noar .

mit deiner gscheidheit wersch es eh net weit bringen

giftzwerg
Tratscher
1 Tag 4 h

@Scarface
bisch  bauer ,dass de des so genau woasch?

Scarface
Neuling
21 h 14 Min

@giftzwerg – ist es anders? Dann leg’s offen! Das Jahreshaushaltsgesetz ist keine Meinung….! Nocheinmal: auf welche Grundlage zahlen Bauern Steuern?

Goggi
Grünschnabel
2 Tage 11 h
“50.000 Euro nicht mehr fördern”.. i hoff er muant netto, weil brutto bleiben Dir ca25.000 geteilt durch 12 Isch knapp 2.200 De fascia von Einkommen zohlt 1000 Euro Miete ( ohne Beiträge und nix) Sein mir auf 1.200… mir reden von Familieneinkommen , Sell hoasst, beide gehen arbeiten. Sell wiederum hoasst – ohne sozialen Netz- Kinderhort, Kindergarten ( der jetzt im Sommer sehr teuer werd) und Kindermädchen … donn mochsch no an Einkauf , für a Familie va. 100 Euro die Woche und Sell Isch Knopp gerechnet, donn kemmen no Olle Spesen Wia Strom, Müll etc. dazu und wir haben… Weiterlesen »
a sou
Grünschnabel
2 Tage 5 h
Die 100.000 / Person sind schon ok. 50 sind ein schlechter Witz. Wenn ich mit 15 in die Lehre gehe, nicht ganz doof bin und mir immer ein paar € zu Seite lege… habe ich mit 30 weit über 50.000 auf meinem Konto! Und dafür will man mich dann bestrafen indem man mich nicht fördert, den anderen der alles zum Fenster rausgeworfen hat aber schon. Oder nehmen wir mal an meine Mutter oder Oma spendieren mir von ihrem hart Ersparten, ein paar €, dann hab ich noch ein paar gespart in Hinsicht auf eine Wohnung die ja mehrere 100.000€ kostet…… Weiterlesen »
OrB
Tratscher
2 Tage 10 h

Eine Wohnung von 100m2 darf nicht mehr als 250.000€ kosten, jegliche Ausrede dass Qualitatv hochwertig gebaut wird gilt nicht, denn das ist in dieser Preisklasse inbegriffen!
Überteuerte Grundstückpreise von Spekulanten und geldgeilen Bauern!

a sou
Grünschnabel
2 Tage 5 h
In der Pampa vielleicht, mit 250 deckst du gerade mal Baukosten un vielleicht einen kleinen Bruchteil vom Baugrund. Das Hauptproblem sind die Steuern bei uns vom Staat und Land!! Angefangen bei den absurden abgaben die man beim Bauen machen muss, bis hin zu den Lohnsteuern, MWSt usw… das schlägt beim Bauen alles extrem zu buche. Jeder Bauarbeiter der 1500€ verdient kostet seinem Chef 4-5000€ Jede Rechnung ist mit MWSt versehen zwischen 10-22%… usw… Auf was schlägt das alles nieder deiner Meinung nach?  Richtig dem Preis für den Endkunden. Sicher sind da auch die Spekulanten, aber deren Anteil ist nicht so… Weiterlesen »
OrB
Tratscher
1 Tag 10 h

@a sou 
und wieso bezahlt man im Trentino oder Friaul 1/3 oder gar nur die Hälfte?, sind dort die Abgaben anders.
Meiner Meinung nach sind in Südtirol die Grundstückpreise um das dreifach zu teuer! und das ist sicher einer der Hauptgründe.

a sou
Grünschnabel
1 Tag 17 Min

@OrB
1. Abgaben sind anders
2. Gebaut wird vielfach anders
3. Auflagen sind ganz anders
4. ist die Nachfrage dort wesentlich geringer, was sich logischerweise auch auf Grundstücks- und Wohnungspreis auswirkt…

gauni2002
Tratscher
2 Tage 12 h

Leere Wohnungen
Viele Vermieter lassen mit Absicht ihre teuer vermietbaren Wohnungen leer stehen, um nicht den Mietspiegel zu senken. gerade hierin haben Genossenschaften im Gegensatz zu Privatvermietern den längeren Atem. Genau dieses sollte unter anderem auch bekämpft werden. Denn wenn der Mietspiegel sind, dann wird Wohnraum auch erschwinglicher, weil keine künstliche Verknappung des Wohnraumes mehr gegeben ist. 

Geri
Grünschnabel
2 Tage 10 h

@ gauni2002
Du hast recht. Die leerstehenden Wohnungen sollten nach dem 1. Jahr mit einer Art Gebühr oder Steuer belegt werden, und zwar in solcher Höhe, dass es sich nicht lohnt, diese für längeren Zeitraum leerstehen zu lassen.

Hudy17
Neuling
2 Tage 12 h

olls ondere wart tuirer lei der geholt isch gleich oder am liebschtn tatn se in sem a nou kürzen

erika.o
Neuling
2 Tage 9 h

als erstes würde ich 70 % der unnützen Auflagen und Vorschriften die bei uns einen Bauherren erdrücken abschaffen…
dann bin ich der Meinung
wäre leistbares wohnen auch in Südtirol möglich

a sou
Grünschnabel
2 Tage 5 h

und vielleicht auch die ein oder andere absurde Abgabe/Steuer vom Land und Staat… Da wäre Spielraum ohne Ende. Aber man kassiert ja lieber 100 an Steuern und gibt dann 50 für Förderungen aus…  

natan
Tratscher
1 Tag 14 h

@a sou jo das macht immerhin 50 gewinn und ich als land spiele nochdazu den guten, der beiträge und förderungen vergibt. So scheinheilig muss man sein….

One
Grünschnabel
2 Tage 7 h

Als Beispiel eine Wohnung mit Klimastandard A um 200.000€ zu erwähnen ist wieder einmal fernab jeglicher Realität. Normale 65qm, Klimahaus A, Neubau kosten heutzutage durchschnittlich 350.000€. Das schafft ein Mensch mit normalen Einkommen niemals.

andr
Grünschnabel
2 Tage 6 h

jetzt ist es pflicht klimahausA zu bauen! Schön effektiv innovativ umweltschonend einfach exzellent jedoch wie soll sich ein durchschnittlicher Arbeiter und da sind Landesangestellte nicht ausgeschlossen, das leisten können!? Mit lächerlichen 1400€ im Monat verschuldet sich ein junger mensch 50jahre und die muss er erst überleben. Die kollektivverträge wären längst anzugleichen! Sanierung ist noch leistbar mit 50% aber dann hört der Spaß schnell auf. Da hat man die Rechnung ohne Wirt gemacht. Politiker in welcher Kaste lebt ihr?!

2 Tage 7 h

Weil ja ach so gerne über die “Bauern” geschrieben wird ein kleines Beispiel:
Selbst zu Hause haben wir einen Bauernhof, nun kam in Gespräch zu Bauen. Nach langen hürden auf den Gemeinden wegen Landwirtschaftliches Grün usw. (wir sprechen hier vom eigenen Grund) kam ein Projekt von 110 qm für gut 400000€ raus. 
Bitte erklärt mir mal jemand wo die Bauenr (Landwirtschaft, nicht Obstbauern) einen Vorteil haben sollten????

Goggi
Grünschnabel
2 Tage 11 h

Ajo und bei der Eeve werden sehr wohl Mietspesrn verrechnet Ober maximal 4.000 Euro… Sell sein bei ins 4 Monat! Super! Danke auch schön

Staatsfeind
Grünschnabel
2 Tage 6 h
Hier wird wieder einmal der Bock zum Gärtner gemacht. Naturgesetze werden ignoriert. Der größte Preisanstieg im Immobilienmarkt kommt vom Geldsystem. Banken dürfen das wofür andere in den Knast gehen, nämlich ungedecktes Geld drucken. Ein Teil davon wird in Immobilien investiert. Zudem bewirkt der staatliche Eingriff in die Mietverträge, dass Vermieter benachteiligt werden und häufig das Nicht-Vermieten vorziehen, d.h. weniger Angebot und höherer Preis. Der Sozialwohnungsbau führt wiederum dazu, dass die Nachfrage steigt und Wohnungen für den Mittelstand sich verteuern. Diese Überregulierung kostet Geld für die Verwaltung und es wird das Gegenteil erreicht, was man erreichen will. Planwirtschaft führt zuverlässig ins… Weiterlesen »
silas1100101
Tratscher
1 Tag 23 h

Die Löhne sind zu niedrig! Das Land zahlt die schlechtesten Löhne! Und 14 Monatsgehalt, Mensa oder Fahrgeld gibt es beim Land als Arbeitgeber nicht!!!!

natan
Tratscher
1 Tag 14 h

Dass die EEVE das ersparte Geld, wenn auch nur über 100t einbezieht ist nicht vertretbar, hier wird der fleißige sparer zum narren gehalten. Für was spare ich, wenn ich im nachhinein dafür bestraft werde, bzw. nachteile davon trage?
Zweitens muss ich sagen, dass die wohnungspreise von herrn Resch nicht der tatsachen entsprechen. Eine 110qm wohnung klimahaus A kostet in Bruneck ca. 650t (ohne garege), für 300t kriegt man 20-30jährige wohnungen, die zu renowieren sind.

Poppi
Tratscher
2 Tage 4 h

Das ist UTOPIE …

Wohlzeit
Grünschnabel
1 Tag 14 h

Vielleicht lesen dies hier auch die entscheidenden Politiker. Vermietern oder Verkäufer von Wohnungen, die einen fairen Preis anbieten möchten, der natürlich unter den marktüblichen Preise wäre, wird automatisch unterstellt, sie würden zusätzliches Schwarzgeld kassieren und müssen eine Steuerausgleich entrichten. Wunderts dann wenn die Preise so sind? Zudem könnten die Gemeinden Flächen ankaufen und dann erst als Baugrund widmen und einen Preis festsetzen. Manchmal wären Problem so einfach lösbar, wenn man nur wollte oder dürfte.

So ist das
Tratscher
1 Tag 14 h

Leistbares Wohnen ist weder Evolution noch Revolution sondern beim aufgezeigten Durchschnittseinkommen eine Utopie, genauso wie das Drittel von ca. Eur 450.- des Nettoeinkommens, welche für das Wohnen zu verwenden wäre.

werner66
Grünschnabel
1 Tag 11 h

Schafft dieses riesige Wohnbauinstitut endlich ab! Verkauft die ganzen Wohnungen (das drückt die Preise auf dem freien Markt) und senkt dafür die Steuern. 
Die Einmischung der Bürokraten in jede Kleinigkeit, die unverschämten Gebühren  und auch die Tatsache, dass man Klima Haus A bauen muss, ist der größte Schwachsinn der letzten Jahre! Jeder soll bauen können wie er will!

giftzwerg
Tratscher
1 Tag 4 h

i tat amol die gonzn beiträge streichen und die steuer auf den arbeitslohn senken.

Hausverstand
Neuling
1 Tag 2 h

Wenn man die Städte und Dörfer von Jahr zu Jahr anschaut sieht man die starke Entwiklung nähmlich alles zubetoniert von neuen Siedlungen.Somit ist immer genug Geld!!!

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