Von: Lukas Unterkofler
Bozen – Der Entwurf des Landeszusatzvertrags für die Allgemeinmedizin wurde heute (8. September) in Bozen unterzeichnet. Die öffentliche Delegation des Landes Südtirol und des Sanitätsbetriebs sowie die drei Gewerkschaftsorganisationen der Allgemeinmedizin SNAMI, FIMMG und SMI haben nach fast zweijährigen Verhandlungen einen Text vereinbart, der wichtige Elemente für eine wirksame Umsetzung des neuen Modells der wohnortnahen Gesundheitsversorgung enthält.
Zu den im Abkommen vorgesehenen Elementen gehören eine gegenüber dem staatlichen Kollektivvertrag erhöhte Vergütung für den Dienst der Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner in den Gemeinschaftshäusern, eine Ausweitung der Zusatzleistungen (sogenannte “Leistungen von besonderem beruflichem Aufwand”), darunter diagnostische Tätigkeiten, eine stärkere Förderung der Tätigkeit in peripheren Gebieten sowie der ärztlichen Tätigkeit in Seniorenwohnheimen. Für diese Tätigkeiten hat die Landesregierung einen Betrag von über acht Millionen Euro bereitgestellt.
Gesundheitslandesrat Hubert Messner und die unterzeichnenden Organisationen unterstreichen die Bedeutung dieses nach vielen Monaten der Arbeit und des Austauschs erreichten Ziels für das gemeinsame Anliegen einer besseren Gesundheitsversorgung für die Menschen in Südtirol.
Nun wird dieser Entwurf den zuständigen Kontrollorganen zur Überprüfung vorgelegt. Anschließend erfolgt die endgültige Genehmigung zur Unterzeichnung seitens der Landesregierung, damit der Vertrag bis zum Jahresende in Kraft treten kann.





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