Von: importer
Der Onlinehändler Temu hat nach einer im Mai verhängten EU-Millionenstrafe Zugeständnisse für eine bessere Überwachung der Risiken auf seiner Plattform gemacht. Temu habe zugesagt, bis Ende November einen detaillierten Risikobericht vorzulegen, teilte die EU-Kommission am Montag mit. Dabei geht es unter anderem um Algorithmen, die unsichere oder gesundheitsgefährdende Produkte bewerben.
Temu muss nach dem EU-Gesetz für digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) jährlich einen Risikobericht an die Kommission abliefern. Darin muss der Onlinehändler bewerten, wie viele gefährliche Produkte es auf seiner Plattform gibt und darlegen, wie er dagegen vorgeht.
Große Zahl illegaler Produkte
In seinen Angaben ging Temu nach Angaben aus Brüssel bisher nur auf den Markt allgemein ein, nicht aber auf seine eigene Plattform. Testkäufer der Kommission fanden zahlreiche Produkte, die grundlegende Sicherheitschecks nicht bestanden. Temu habe die Zahl illegaler Produkte “deutlich unterschätzt”, befand die Kommission, und verhängte ein Bußgeld von 200 Millionen Euro.
Temu sagte den Angaben zufolge nun einen detaillierten Risikobericht zu. Bis Ende November soll ein vorläufiges Dokument für einen Zeitraum von sechs Monaten vorliegen. Für den aktualisierten Jahresbericht bekommt Temu demnach vier Monate Zeit.




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