Von: Lukas Paoli
Bozen – Die Landesregierung hat den Stahlwerken in Bozen erneut weitere 30 Jahre für den Betrieb zugestanden. Dieses Zugeständnis sei nicht mit den Interessen der Südtiroler Betriebe vereinbar. Dies stellen der Vorsitzende des Clubs der ehemaligen Mandatare, Franz Pahl, und sein Stellvertreter Hanspeter Munter, in einer Presseaussendung fest. Die 20 Hektar, die dem Land gehören, würden dringend für die Entwicklung der Südtiroler Betriebe gebraucht. Die Verlängerung der Konzession sei ein äußerst nachteiliges Einschwenken auf die Interessen der italienischen Rechten.
In den vergangenen Monaten sei die Südtiroler Politik zudem bedenklich auf die Forderungen von Alessandro Urzì eingegangen und habe autonomiepolitische Garantien abgeschwächt. Das Unterland wehre sich darum mit vollem Recht gegen die Änderung des Senatswahlkreises, die mit dem Südtirolpaket von 1992 unvereinbbar sei, heißt es abschließend in der Presseaussendung.




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