Die Südtiroler Wirtshausbrauereien laden zur Einkehr mit Genuss

Rad und Bier: Ein gutes Team

Mittwoch, 05. April 2017 | 11:42 Uhr

 

Bozen – Auf dem Sattel eines Fahrrads Südtirol erleben und dabei gemütlich in einer oder mehreren der zehn Südtiroler Wirtshausbrauereien einkehren: Dazu laden ab sofort die fünf neuen Bierradrouten Südtirol, die durch das ganze Land führen – von St. Leonard in Passeier im Westen bis Bruneck im Osten. Angesprochen werden sollen gleichermaßen Gäste und Einheimische, die Sport mit gemütlichem Genuss verbinden möchten. Die Initiative der Wirtshausbrauereien wird vom Bier mit dem Qualitätszeichen Südtirol unterstützt.

Wenn die Temperaturen steigen, startet die Fahrradsaison, aber auch die Biergärten im Land öffnen ihre Pforten. Die Südtiroler Wirtshausbrauereien möchten alle Radsportler im Land, egal ob Touristen oder Südtiroler, Freizeit- oder Profiradler, dazu animieren, ihren Radausflug mit Biergenuss zu verbinden. Dass sich Sport und – in Maßen genossenes – Bier gut vertragen, ist der Zusammensetzung des Gerstensafts zu verdanken: Bier ist dank hohem Wassergehalt und Kohlensäure ein guter Durstlöscher, außerdem enthalten fast alle Biersorten wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Calcium oder Phosphor sowie Vitalstoffe wie Vitamin B2, B6, Pantothensäure und Niacin. Bier ist zudem ein isotonisches Getränk, das bedeutet, es hat den gleichen Wasseranteil wie Blut und wird deshalb vom Verdauungstrakt besonders schnell in die Blutgefäße aufgenommen.

Ein schattiger Biergarten ist also ein idealer Ort, um bei einer Fahrradtour eine Pause einzulegen. „Die Südtiroler Wirtshausbrauereien sind durch das Südtiroler Fahrradnetz gut verbunden. Wir haben daher fünf Bierradrouten konzipiert, die verschiedenste Teile des Landes berühren, durch reizvolle Landschaften führen und einen Halt in unseren Brauereien anbieten. In einem eigens konzipierten Folder samt Karte werden diese Routen gezeigt“, sagt Christine Laimer vom Pfefferlechner in Lana, einer der insgesamt zehn Wirtshausbrauereien.

Angeboten werden Routen quer durch Südtirol: von Meran über St. Martin bis nach St. Leonhard in Passeier, von Bozen über Lana nach Meran, von Bozen über Klausen bis nach Brixen und von Brixen entweder über Franzensfeste nach Sterzing oder über Mühlbach nach Bruneck. Alle Routen können in etwa zwei- bis dreieinhalb Stunden bewältigt werden und weisen einen Höhenunterschied von 50 bis maximal 400 Metern auf. Durch das Südtiroler Fahrradnetz gut miteinander verbunden sind die zehn Südtiroler Wirtshausbrauereien: der Brückenwirt in St. Leonhard i. P., der Martinerhof in St. Martin i. P., Pfefferlechner in Lana, Hopfen & Co und Batzen in Bozen, Gasslbräu in Klausen, Köstlan in Brixen, Hubenbauer in Vahrn, AH Bräu in Franzensfeste und Rienzbräu in Bruneck. Beim Besuch jeder Brauerei bekommt man einen Stempel auf den Folder gedrückt; hat man alle Brauereien abgefahren, winkt eine Überraschung. Der Folder liegt bei allen Wirtshausbrauereien sowie in den örtlichen Tourismusvereinen auf.

Aktuell brauen sieben Südtiroler Wirtshausbrauereien Biere mit dem Qualitätszeichen Südtirol. Das bedeutet, dass vorwiegend regionale Zutaten verwendet werden wie im Land angebautes Getreide, Malz sowie frisches Südtiroler Wasser. Zudem sind die Biere naturtrüb, werden also nicht gefiltert und pasteurisiert, damit wertvolle Vitamine und Ballaststoffe aus der Hefe erhalten bleiben. Mehr Infos zu den Südtiroler Wirthausbrauereien gibt es unter www.wirtshausbrauereien.it sowie zum Bier mit Qualitätszeichen unter www.suedtirolerbier.com.

Von: luk

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