Veranstaltung der Gruppe Chemie und Kunststoff

“Stärker strukturierte Unternehmen als Zugpferd der Digitalisierung für die gesamte Wirtschaft”

Freitag, 22. Juni 2018 | 12:28 Uhr

Bozen – Im kürzlich vom nationalen Statistikinstitut ISTAT veröffentlichten Bericht
über  die  betriebliche  Wettbewerbsfähigkeit  geht  klar  hervor, dass die
digitale  Transformation   in  stärker strukturierten Unternehmen schneller
vorankommt. „Größere Unternehmen können in dieser Entwicklung Zugpferde und
Vorbilder für alle anderen Betriebe sein. Deshalb setzen wir sehr stark auf
Veranstaltungen,  die  den  Dialog  und  den  Erfahrungsaustausch unter den
Unternehmen    fördern“,   betont   Unternehmerverbandspräsident   Federico
Giudiceandrea.

Die  Tagung,  die die Gruppe Chemie und Kunststoff im Unternehmerverband in
den  vergangenen  Tagen  im  Technical  Center  der  Röchling Automotive in
Leifers  organisierte,  geht  genau  in diese Richtung. Am Treffen, das die
konkreten  Auswirkungen  der  Digitalisierung  in der Produktion zum Inhalt
hatte,  haben  mehr  als  30  Unternehmer  und  Manager  teilgenommen. „Die
Digitalisierung  beeinflusst  die gesamte Tätigkeit eines Unternehmens: vom
Kontakt zu den Lieferanten über alle internen Abläufe, Produktion natürlich
inbegriffen,  bis  hin  zur  Kundenbetreuung“,  erläutert  der Sprecher der
Gruppe Chemie und Kunststoff, Mirco Brusco.

Das  Technical  Center von Röchling Automotive wurde voriges Jahr eröffnet:
drei  Geschosse und 1.300 Quadratmeter Fläche bieten Platz für mehr als 100
Mitarbeiter,  die  in der Produktentwicklung, der virtuellen Simulation und
der  Forschung  von neuen Anwendungen tätig sind. Nach der von Mirco Brusco
und  Gabriele  Farinon  geleiteten  Betriebsbesichtigung,  konnten sich die
Unternehmer  durch  einen  Vortrag von Rüdiger Nitz (Nitz Engineering) über
die verschiedenen Maßnahmen informieren, die im Bereich Digitalisierung vom
nationalen Plan Industrie 4.0 vorgesehen sind.

“Von      Seiten     unserer     Unternehmen     besteht     eine     große
Investitionsbereitschaft,  die  nicht  nur  Maschinen betrifft. Immer öfter
wird  in  die  MitarbeiterInnen investiert, um ihre Kompetenzen zu stärken.
Die  Ausdehnung  der  Unterstützungsmaßnahmen im Bereich Industrie 4.0 auch
auf  die  Aus-  und  Weiterbildung,  welche  von  unseren  Unternehmen über
Confindustria  vorgeschlagen  wurde,  ist richtungsweisend und stellt neben
der  Hyper-Abschreibung  eine  europäische Best-Practice dar, wie uns immer
wieder   auch   in   internationalen  Treffen,  v.a.  mit  Unternehmen  aus
Deutschland, bestätigt wird“, so Unternehmerverbandsdirektor Josef Negri.

Von: luk

Bezirk: Bozen

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