Algund bekommt sein erstes E-Dorfauto

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Sonntag, 02. August 2026 | 15:33 Uhr

Von: Lukas Unterkofler

Algund – Wer in Algund nur gelegentlich ein Auto braucht, kann jetzt auf ein neues Elektrofahrzeug zurückgreifen. Am Samstag, den 1. August, eröffnete die Gemeinde Algund gemeinsam mit dem Carsharing-Anbieter AlpsGo die neue Station am zentralen Hans-Gamper-Platz in Algund.

Bei der Eröffnung waren seitens der Gemeinde der Referent für Mobilität anwesend, der das Projekt im Namen der Gemeinde begrüßte. Er erläuterte die gemeinsame betriebliche Nutzung durch die Mitarbeiter der Gemeinde, als auch die Bereitstellung für die gesamte Bevölkerung, Vereine, Unternehmen. Auch Touristen können das Angebot künftig flexibel zurückgreifen. Damit gibt es erstmals ein E-Carsharing-Fahrzeug für Dienstzwecke der Gemeinde und gleichzeitig ein Auto für Alle.

Mehr Mobilität, weniger Emissionen

Mit einer Reichweite von über 300 Kilometern eignet sich der Volkswagen ID.3 für Einkäufe, für Arbeitswege oder Ausflüge. Bei längeren Fahrten kann das Fahrzeug an zahlreichen öffentlichen Ladesäulen geladen werden. Die Kosten für die Ladungen unterwegs sind im Kilometerpreis von 0,28 Euro enthalten. Der Zeitpreis startet ab drei Euro pro Stunde bzw. 24,50 Euro für die Nutzung eines ganzen Tages.

Die Anmeldung erfolgt online über alpsgo.it. Je nach Nutzung stehen unterschiedliche Tarife für Gelegenheitsfahrer und Vielfahrer zur Verfügung. Das Algunder Dorfauto kann ab einer Stunde bis zu fünf Tagen gemietet werden. Die Buchung ist rund um die Uhr via App oder Webseite möglich. Geöffnet wird das Fahrzeug mittels Smartphones und vor der ersten Nutzung ist eine einmalige Registrierung notwendig. Interessierte mit Südtirol Pass und Alperia Kunden erhalten einen Teil der Registrierungskosten oder den gesamten Betrag als Fahrtguthaben zurückerstattet.

Öffentliche Förderung

Die neue Station wurde im Rahmen der öffentlichen E-Carsharing-Förderung durch die Provinz Bozen umgesetzt. Der Mobilitätsreferent von Algund, Hanes Wieser brachte seine Freude darüber zum Ausdruck: „Mit der neuen Carsharing-Station ermöglichen wir klimafreundliche Mobilität direkt vor Ort und schaffen einen weiteren Baustein, um die Lebensqualität in Algund weiter zu steigern. Durch die Förderung durch das Land halten sich die jährlichen Kosten für die Gemeinde in Grenzen. Nun hoffen wir, dass das Angebot von zahlreichen Bürgern angenommen wird“.

Laut AlpsGo erfreut sich die CarSaring-Nutzung in Südtirol zunehmender Beliebtheit. „Wir freuen uns über die positive Entwicklung und den Ausbau des Carsharing-Angebots auch hier in Algund. Algund schafft damit ein attraktives Mobilitätsangebot zu sehr interessanten Konditionen.“ Betonte Gebhard Platter von AlpsGo bei der Eröffnung, „Besonders hervorzuheben ist auch die konstruktive Zusammenarbeit mit der Burggräfler Gemeinde“.

Bezirk: Burggrafenamt

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