Von: luk
Bozen – Die Verbraucherpreise in Bozen sind im März 2026 leicht gestiegen. Wie die Stadtgemeinde mitteilt, erhöhte sich der Gesamtindex für private Haushalte (NIC mit Tabakwaren) im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent. Im Jahresvergleich ergibt sich eine Teuerungsrate von 1,9 Prozent – ein leichter Anstieg gegenüber Februar (1,8 Prozent).
Energie und Verkehr als Preistreiber
Im Monatsvergleich verzeichnete vor allem der Bereich Wohnen und Energie einen deutlichen Anstieg. Die Ausgaben für Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe legten um 2,3 Prozent zu. Ebenfalls spürbar teurer wurden Verkehr (+2,1 Prozent) sowie Körperpflege und sonstige Dienstleistungen (+1,0 Prozent).
Demgegenüber gingen einige Bereiche zurück: Besonders stark sanken die Preise für Versicherungs- und Finanzdienstleistungen (-2,9 Prozent) sowie für Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen (-1,8 Prozent). Leichte Rückgänge gab es auch bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren sowie im Freizeit- und Kulturbereich (jeweils -0,2 Prozent). Unverändert blieben die Preise für Bekleidung und Schuhe sowie im Bildungsbereich.
Deutliche Preissteigerungen bei Lebensmitteln
Im Jahresvergleich zeigt sich ein differenziertes Bild. Am stärksten verteuerten sich Körperpflege und verschiedene Dienstleistungen mit einem Plus von 4,7 Prozent. Auch Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke zogen deutlich an (+4,1 Prozent).
Weitere spürbare Preissteigerungen gab es in der Gastronomie und Hotellerie (+3,7 Prozent) sowie im Gesundheitswesen (+3,1 Prozent).
Rückgänge bei Energie und Kommunikation
Sinkende Preise im Jahresvergleich wurden hingegen in mehreren Bereichen registriert. Besonders deutlich fiel der Rückgang bei Information und Telekommunikation aus (-3,4 Prozent). Auch die Kosten für Wohnen und Energie lagen um 2,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Leicht rückläufig waren zudem die Versicherungs- und Finanzdienstleistungen (-0,2 Prozent).
Insgesamt moderate Inflation
Insgesamt bleibt die Inflation in Bozen damit auf moderatem Niveau. Während einzelne Bereiche – insbesondere Dienstleistungen und Lebensmittel – weiterhin deutlich teurer werden, sorgen rückläufige Preise etwa bei Energie oder Telekommunikation für eine dämpfende Wirkung auf die Gesamtentwicklung.




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