Von: Matthias Knapp
Bozen – 450 Weine von 88 Produzenten standen am Mittwoch bei der Vinea Tirolensis, dem alljährlichen großen Auftritt der Freien Weinbauern Südtirol (FWS), in der Messe Bozen zur Verkostung bereit. Rekordzahlen gab’s nicht nur auf der Teilnehmer-, sondern mit 1200 Besuchern auch auf der Seite der Gastronomie, an die sich die Vinea Tirolensis in erster Linie richtet.
Auch in diesem Jahr haben die FWS die Messe „Hotel“ in Bozen für ihr größtes Event im Jahr genutzt. „Die Messe bietet einen idealen Rahmen für die Vinea Tirolensis, weil wir hier sehr viele Vertreterinnen und Vertreter der heimischen Hotellerie und Gastronomie erreichen – und damit unseren wichtigsten Absatzmarkt“, erklärte FWS-Präsidentin Magdalena Pratzner am Rande der Veranstaltung.
Pratzner war gestern sichtlich zufrieden, weil zum einen mit 88 Produzentinnen und Produzenten ein neuer Teilnehmerrekord erzielt werden konnte. Zum anderen wurden mit 1200 Besucherinnen und Besuchern so viele gezählt wie noch nie. Das Interesse an der Vinea Tirolensis war demnach groß – „nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ“, so die FWS-Präsidentin, die auf die vielen im Rahmen der Veranstaltung geknüpften Kontakte und angebahnten Partnerschaften verweist.
Wichtig sei die Vinea Tirolensis auch, weil sie die Vielfalt innerhalb der FWS sichtbar mache und den Hoteliers und Gastronomen einen Überblick über die verschiedenen Weinstile und Philosophien innerhalb der Freien Weinbauern erlaube. „Diese Vielfalt, die sich aus der Freiheit ergibt, individuell geprägte Weine zu machen und keinen Trends zu folgen, ist das Fundament, auf dem die Freien Weinbauern Südtirol aufbauen“, so Pratzner.
Ähnlich sehen es auch die vielen Besucherinnen und Besucher aus Hotellerie und Gastronomie, die gestern bei den FWS zu Gast waren. „Die Vinea Tirolensis gibt mir die Möglichkeit, an einem Tag und Ort mit sehr vielen, noch dazu ganz unterschiedlichen Produzenten ins Gespräch zu kommen, mir einen Überblick über die neuesten Entwicklungen zu verschaffen und Vergleiche anzustellen“, sagt Matteo Lattanzi, Sommelier im Hotel Luxury Resort Quellenhof Passeier.
Auch Hannes Unterhofer vom Restaurant Pirbamer in Unterinn am Ritten weiß die Vorteile der Vinea Tirolensis zu schätzen. Er nutzt das große FWS-Event vor allem zur Verkostung. In diesem Jahr standen nicht weniger als 450 Weine dafür bereit. „Eine so große, so vielfältige Auswahl bietet mir sonst kaum eine Veranstaltung“, so Hannes Unterhofer. „Ich habe hier die Chance, aus einem riesigen Angebot genau jene Weine herauszusuchen, die zu unserem Betrieb passen und unsere Weinkarte bereichern.“




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