Schmuck und Uhren bis heute unauffindbar

500.000-Euro-Diebstahl in Bozen: Diebin verurteilt

Samstag, 01. April 2017 | 11:22 Uhr

Bozen – Am Landesgericht in Bozen ist am Freitag Sabrina Jovanovic (26) zu dreieinhalb Jahren Haft wegen Wohnungseinbruchs und Diebstahls verurteilt worden.

Die Nomadin soll am 3. August 2013 gemeinsam mit zwei Komplizen in eine Wohnung in Bozen eingedrungen sein und dort teure Uhren und Schmuck im Wert von einer halben Million Euro gestohlen haben. Dabei wurde sie aber von einer in der Wohnung installierten Überwachungskameras gefilmt.

Opfer des Einbruchs war die Schönheitsmedizinerin Carmen Salvatore, die im Hotel Palace in Meran gearbeitet hat und derzeit selbst wegen Betrugs in Bozen vor Gericht steht. Sie lebt inzwischen in Dubai.

Bis gestern drang vom spektakulären Diebstahl vor rund drei Jahren laut Medienberichten kaum etwas an die Öffentlichkeit. Mit der Verurteilung eines Mitglieds des Diebes-Trios ist zumindest eine Zwischenetappe erreicht.

Von Sabrina Jovanovic fehlt aber jede Spur. Die Frau ist vor Monaten aus dem Hausarrest ausgebrochen. Auch die damalige Diebesbeute (drei Cartier-Uhren, eine Omega-Uhr, mehrere Rolex-Uhren mit Diamen und diverser Schmuck) bleibt bislang unauffindbar.

Lediglich eine Halskette mit geringerem Wert konnte bei einer Razzia der Carabinieri in einem Nomadencamp gefunden werden.

Als ungewöhnlich wurde das Verhalten von Carmen Salvatore gewertet. Als Geschädigte hat sie sich nie als Nebenklägerin in das Verfahren eingelassen und mehrere Male erschien sie nicht vor Gericht – auch wenn sie als Zeugin aufgerufen war – weshalb das Verfahren dann vertagt werden musste.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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11 Kommentare auf "500.000-Euro-Diebstahl in Bozen: Diebin verurteilt"


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Natuerlich
Natuerlich
Grünschnabel
23 Tage 17 h

Das war eine Fachkraft ….

kik
kik
Grünschnabel
23 Tage 15 h

würde sagen zwei fachkräfte🤣

gauni2002
gauni2002
Superredner
23 Tage 16 h

Wie im Artikel beschrieben, diese Frau ist eine Nomadin, und wenn man ihr auch noch die Möglichkeit gibt, die Beine in die Hand zu nehmen, anstatt die Untersuchungshaft anzuordnen, dann ist es eine offensichtliche Panne der Justiz, welche einer Nomadin sogar Hausarrest gibt. Mit dem Ergaunerten kommt sie bestimmt über die Runden und kann irgendwo unter neuem namen ein geschäft aufmachen und gesetzestreu leben. 

werner66
werner66
Tratscher
23 Tage 15 h

Gesetzestreu leben? 
Dann müsste sie arbeiten. Warum sollte sie das tun? Ein erfolgreicher Einbruch und sie verdient mehr als ein “gesetzestreuer” Arbeitersklave in 10 Jahren.

ThunderAndr
ThunderAndr
Superredner
23 Tage 11 h

Es hat sogar kürzlich Fälle gegeben bei denen sogenannte Nomaden Hausarrest im Wohnwagen/Camper bekommen haben

Erich59
Erich59
Neuling
23 Tage 17 h

Das wird schon seinen Grund haben, wenn die gschädigte Partei nicht erschienen ist.

ThunderAndr
ThunderAndr
Superredner
23 Tage 16 h

Ich denke mal dass die in Dubai lebt um sich der Verantwortung im anderen Verfahren zu entziehen.

real1st
real1st
Grünschnabel
23 Tage 16 h

april april sie ist wieder frei

moler
moler
Grünschnabel
23 Tage 16 h

Wer hot der tuat
Und des werd schun sein grund hobn daß man von dubei nimmer herkimp

traktor
traktor
Tratscher
23 Tage 9 h

für a halbe million lossimi a drei johr inspeirn….hahaha

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
22 Tage 22 h

Do hobn sich zwoa getroffn!!!😉😉😉

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