Anzeigen und Verwaltungsstrafen

Bozner Bahnhofspark im Visier der Polizei

Samstag, 21. November 2020 | 16:23 Uhr

Bozen – Der Bozner Bahnhofspark ist seit Jahren ein Hotspot des Drogenhandels und der Kleinkriminalität. In der vergangenen Woche hat die Staatspolizei erneut diverse Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden über mehrere Tage 150 Personen identifiziert – zwölf davon wurden wegen verschiedenster Delikte angezeigt. Es ging um Drogenhandel, Widerstand, Diebstahl, Waffenbesitz oder Verstöße gegen ein ausgesprochenes Aufenthaltsverbot.

Die Exekutivbeamten haben 25 Gramm Marihuana und sieben Gramm Kokain sichergestellt. Sieben Migranten mussten zur Identifizierung auf die Quästur gebracht werden. Einer von ihnen wird nun ausgewiesen, weil er sich unerlaubt in Italien aufhält.

Auch die Einhaltung der Anti-Covid-Regeln wurden überprüft: Sieben Personen erhielten eine Geldstrafe, weil sie ohne Maske unterwegs waren oder keinen triftigen Grund hatten, zu zirkulieren.

Drogendeal gefilmt

Am Freitagabend gegen 21.30 Uhr wurde von einer Überwachungskamera in der Gemeinde Bozen ein mutmaßlicher Drogenverkauf gefilmt und von der Polizei beobachtet. Umgehend wurde eine Streife entsandt, die den 25-jährigen Tunesier stoppen konnte. In seiner Unterhose fand sich ein knappes Gramm Kokain. Außerdem hatte er 50 Euro dabei. Im Zuge der Beschlagnahme wurde der junge Mann aggressiv und versuchte die Exekutivbeamten anzugreifen. Er wurde angezeigt.

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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9 Kommentare auf "Bozner Bahnhofspark im Visier der Polizei"


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Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
8 Tage 12 h

Hat sich von den Führungspersönlichkeiten bei Polizei, Carabinieri und Staatsanwaltschaft schon einmal jemand Gedanken über die Motivation der BeamtenInnen auf der “Straße” gemacht ? Die täglich kontrollieren, Berichte und Anzeigen schreiben und am nächsten Tag begegnen sie ihren altbekannten “Kunden” wieder an gleicher Stelle….

genau
genau
Kinig
8 Tage 9 h

Ja das ist wohl nicht wirklich deprimierend.
Die Schuld darf man aber nicht bei der Exekutive suchen.
Vieleicht sollten die Entscheidungsträger in Politik und Stadtverwaltung ihr Gehirn ausnahmsweise einschalten.

sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
8 Tage 14 h

Wann wird man einsehen das diese Art von Strafen nichts, aber auch gar nichts bringen und es damit nur noch schlimmer wird?

algunder
algunder
Superredner
8 Tage 12 h

bitte liebe ordnungshüter und
politiker
macht diesem dreckigen treiben endlich ein ende!!
jetz amoll gonz ehrlich
konn men do nicht tian gegn stroffällige drogendieler?????
leitlen do untn am bohnhof miasn frier oder spater a enkre kinder oi ! wellt es sou a treibm wirklich schian redn und wortn bis eppes schlimms passiert????

tobi1988
tobi1988
Tratscher
8 Tage 11 h

Als ob die die Strafen bezahlen werden…😂

MarkusKoell
MarkusKoell
Tratscher
8 Tage 12 h

Erst jetzt 😂

Stresser
Stresser
Tratscher
8 Tage 12 h

und wia viel hom sie ingsperrt?

Brummbaer
Brummbaer
Grünschnabel
8 Tage 12 h

…aber wenigstens wird mal strenger kontrolliert! Vielleicht wirkt das ein bißchen abschreckend, sofern es immer wieder Kontrollen geben wird? Hoffen wir es!

inni
inni
Tratscher
8 Tage 11 h

Bozner Chronik aus dem Jahr 1909, 22. Juli:
Razzia in den städtischen Anlagen. 26 Verhaftungen von gesuchten Gaunern, Dieben und Landstreichern, die auf versteckten Bänken oder in den Büschen städtischer Anlagen verborgen nächtigen, wurden vorgenommen.

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