Von: mk
Brixen – Die Gefahren der digitalen Welt und der verantwortungsbewusste Umgang mit Künstlicher Intelligenz standen im Mittelpunkt eines Vortrags der Carabinieri an der Mittelschule „Alessandro Manzoni“ in Brixen. Capitano Giuseppe Specchio und Maresciallo Elisa Florineth diskutierten mit den Schülern über Mobbing und Cybermobbing.
Ein besonderer Fokus lag auf der Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI). Die Ordnungshüter warnten vor dem Missbrauch durch Deepfakes und Chatbot-Manipulationen. Mithilfe des sogenannten „Mobbing-Barometers“ lernten die Jugendlichen, die rechtlichen und menschlichen Konsequenzen ihres Online-Verhaltens besser einzuschätzen.
Die Carabinieri gaben den Schülern drei zentrale Regeln mit auf den Weg: Bewusstsein für den eigenen digitalen Fußabdruck, konsequentes Blockieren und Melden von Übergriffen sowie die Förderung von Zivilcourage. Ziel der Ordnungshüter ist es, Jugendliche dazu zu ermutigen, aktiv gegen Ausgrenzung und Beleidigungen im Netz vorzugehen.
Prävention im Fokus
„Hinter jedem Bildschirm steckt ein Mensch mit Gefühlen“, betonte Specchio. Die Initiative ist Teil eines landesweiten Projekts der Carabinieri zur Förderung der Rechtskultur. Weitere Treffen in lokalen Schulen – künftig auch unter Einbeziehung der Eltern – sind bereits in Planung.




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