Von: mk
Bozen – Die Staatspolizei hat am Freitag auf Anordnung von Quästor Giuseppe Ferrari verstärkte Kontrollen im Bozner Stadtgebiet durchgeführt. Besonderen Schwerpunkt legten die Beamten unter anderem auf Vergehen in Zusammenhang mit Drogen sowie auf die Prävention von Einbruchsdelikten.
Unter anderem hatten Passanten auf dem Verdi-Platz die Ordnungshüter auf eine Gruppe von Nordafrikanern aufmerksam gemacht. Ein 37-jähriger Tunesier, der sich zunächst der Kontrolle entziehen wollte, konnte mit 50 Gramm Marihuana überführt werden. Der Mann ist Asylwerber und bereits polizeibekannt.
Später am Nachmittag wurde bei einem weiteren Einsatz auf dem Verdi-Platz ein 31-jähriger Marokkaner mit 15 Gramm Haschisch erwischt. Der Mann, der bereits vorbestraft ist, verfügt über keine reguläre Aufenthaltsgenehmigung. Er wurde nicht nur wegen Drogenhandels angezeigt, sondern er soll auch in seine Heimat abgeschoben werden.
Sein Begleiter, ein 20-jähriger Tunesier, wurde ebenfalls kontrolliert. Nach seiner Weigerung, sich auszuweisen, wurde er zur Quästur gebracht. Dort eskalierte die Situation: Er leistete Widerstand und verletzte einen Polizeibeamten am Knie. Die Ärzte rechnen mit einer Genesungsdauer von zehn Tagen. Der 20-Jährige wurde umgehend festgenommen und muss sich nun vor Gericht im Rahmen eines Eilverfahrens verantworten.
In der Nacht ergaben sich zwei weitere Vorfälle: Bei der Kontrolle eines 46-jährigen Italieners, der unter Hausarrest steht, wurden 20 Gramm Haschisch gefunden. Er wurde wegen Drogenhandels angezeigt.
In der Industriezone fiel unterdessen einer Polizeistreife ein 60-jähriger polizeibekannter Italiener auf. Bei ihm wurde Einbruchswerkzeug sichergestellt, weshalb er ebenfalls angezeigt wurde.




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