Von: luk
Bozen – Im Rahmen der Müllermittlungen „Alpenkohle“ wegen mutmaßlicher Unregelmäßigkeiten bei der Entsorgung von Abfällen hat der Ermittlungsrichter sämtliche Anträge auf Aufhebung der U-Haft abgelehnt. Damit bleiben die gegen die Beschuldigten verhängten Maßnahmen vorerst aufrecht.
Im Zentrum der Ermittlungen stehen bekanntermaßen fünf Südtiroler, gegen die – je nach individueller Position – wegen mutmaßlichen grenzüberschreitenden illegalen Abfallhandels und Handelsbetrugs ermittelt wird.
Noch ausständig ist hingegen die Entscheidung über den Antrag auf Suspendierung von Flavio Ruffini vom öffentlichen Amt. Ruffini, Direktor der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz, zählt ebenfalls zu den Beschuldigten, befindet sich jedoch nicht in Haft.
Die Ermittlungen hatten für großes Aufsehen gesorgt. Die Behörden werfen den Beteiligten vor, bei der Behandlung und Entsorgung von Abfällen gegen geltende Vorschriften verstoßen zu haben.




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