Das Zusammentreffen mit einem Bär wurde einer Touristin zum Verhängnis (Symbolbild)

Junge Touristin in Rumänien von Bär getötet

Mittwoch, 10. Juli 2024 | 11:17 Uhr

Von: APA/dpa

Eine 19-jährige Frau ist in den rumänischen Karpaten bei einem Angriff eines Bären gestorben. Die junge Touristin war beim Wandern im südlich von Brasov gelegenen Bucegi-Massiv von dem wilden Tier weggezerrt worden, wie ein Augenzeuge berichtete, der danach einen Notruf absetzte. Das berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax.

Weniger als eine Stunde später bargen Bergretter und Polizisten die Leiche der Frau am Dienstagabend. Sie erschossen demnach den Bären, da dieser auch versucht habe, die Retter anzugreifen,

In Rumäniens Karpaten leben nach Schätzung der Regierung etwa 8.000 Braunbären. Es ist die zweitgrößte Bärenpopulation in Europa, nach jener in Russland. Immer wieder greifen sie Wanderer an, dringen in Bauernhöfe ein und durchwühlen in Städten wie Brasov die Mülltonnen auf der Suche nach Nahrung.

Nach dem jüngsten Todesfall verlangte Rumäniens Umweltminister Mircea Fechet höhere Abschussquoten für Bären. Er habe als Minister eine jährliche Abschusszahl von 500 Tieren verlangt, nach Konsultation mit anderen Institutionen sei diese Zahl aber auf 220 gesenkt worden.

Unter anderem werden immer wieder aggressive Bären von den Behörden in andere Regionen Rumäniens gebracht. Diese Methode bringe nichts, sagte Minister Fechet dem Sender “Antena3 CNN”. Sie führe nur dazu “dass wir das Problem von einem Landkreis in den anderen verschieben”.

Kommentare

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12 Kommentare auf "Junge Touristin in Rumänien von Bär getötet"


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user6
user6
Superredner
15 Tage 6 h

das hält extreme tierschützer nicht auf, weiterhin bär vor mensch zu stellen

N. G.
N. G.
Kinig
15 Tage 2 h

Das tut niemand! Das Natur gefährlich ist weiß jeder der in der Natur lebt. Ja, es gibt Raubtiere, nicht zu wenige, die ab und an Menschen töten PUNKT

Paladin
Paladin
Universalgelehrter
14 Tage 9 h

@N.G:: Wir leben alle in der Natur. Die wenigsten hier sind wohl in Metropolen zu haus. Fakt ist das Großraubtiere in einem dichtbesiedeltem Gebiet wie den Alpen nichts verloren haben. Zu ihrem, sowie dem Schutz der Menschen die hier nun mal leben. Das Ökosystem hat lange Zeit ohne Bär und Wolf sehr gut funktioniert. Das es von deren Anwesenheit profitiert darf bezweifelt werden.

Sosonadann
Sosonadann
Universalgelehrter
14 Tage 7 h

@N.G.
Du immer mit deinen absoluten Aussagen! “Das tut niemand!”

Wenn der Trientner Landeshauptmann Briefe mit Patronen darin erhält, weil er den Abschuss von Bären erwägt, ist das dann nicht, den Bären über den Menschen zu stellen?

Homelander
Homelander
Universalgelehrter
15 Tage 4 h

ja ja das kann schon mal passieren, wir müssen einfach lernen mit den Bären zu leben… zumindest behaupten das die grünen Kolegen…😅

nok
nok
Superredner
15 Tage 5 h

Einfach 2 Bären in die Institutionen die die Entscheidungen treffen einsperren, vermutlich ändern sie ihre Meinung.

loisl
loisl
Tratscher
15 Tage 2 h

Tierschutz hat seine Rechtfertigung wenn Tiere unnötig leiden. Den Bär in Trient wieder anzusiedeln war aber eine selten blöde Idee. Ohne rechtliche Möglichkeit das wieder rückgängig zu machen und die Verantwortlichen müssen nicht mal grade stehen wenn es Verletzte oder Tote gibt. Wenn der LH den Abschuss oder Abtransport fordert stürmen Fanatiker fast sein Haus. Da wundert es noch jemanden wenn das Vertrauen in die Politik verschwindet

Roby74
Roby74
Universalgelehrter
13 Tage 12 h

@Loisl
Der Bär wurde nicht wieder angesiedelt,dort gab es sie immer schon.
Das dann noch welche dazu angesiedelt wurden um Inzucht zu vermeiden stimmt.😉

enkedu
enkedu
Kinig
15 Tage 7 h

In Trient brauchn sie no Bären. Dort hattn sie es fein.

Speedy Gonzales
Speedy Gonzales
Superredner
15 Tage 6 h

Da hat die arme Frau großes Pech gehabt.

Savonarola
14 Tage 23 h

Amen ich sage euch, es ist nur eine Frage der Zeit, bis so etwas auch bei uns passiert.

Reitiatz
Reitiatz
Universalgelehrter
14 Tage 14 h

Wer Wondern gea wou 8.000 Bären lebm, muaß mit sou epas rechnen. 🤷🏼‍♂️
Ba ins do weart oan ittamol gsog, wou sich die Bären grod aufholtn. 😤

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