Von: Lukas Unterkofler
Sellagruppe – Ein 31-jähriger Südtiroler ist am Montagvormittag beim Klettern auf der Innerkoflerspitze in der Sellagruppe verunglückt. Der Mann stürzte während des vierten Seillängenabschnitts der Dibona-Route als Vorsteiger und zog sich dabei ein Schultertrauma zu.
Sein Seilpartner blieb unverletzt. Er setzte gegen 10.30 Uhr den Notruf ab. Daraufhin rückte der Bergrettungsdienst mit dem Rettungshubschrauber des Berg- und Höhlenrettungsdienstes des Fassatals aus.
90 Meter Seil für die Bergung
Der Rettungstechniker wurde mit der Seilwinde aus rund 90 Metern Höhe oberhalb des Verletzten abgesetzt. Er sicherte zunächst die Seilschaft, sodass der unverletzte Kletterpartner den 31-Jährigen bis zu einem Standplatz abseilen konnte.
Anschließend wurde auch das medizinische Team zum Verletzten abgelassen. Die Sanitäter versorgten den Mann und stabilisierten ihn, bevor er mit der Seilwinde in den Hubschrauber gebracht wurde.
Der Verletzte wurde zunächst zu einem Sammelplatz nahe der Friedrich-August-Hütte geflogen und anschließend in Canazei dem Rettungsdienst übergeben.
Der unverletzte Seilpartner wurde mit dem Hubschrauber zum Sellajoch gebracht und konnte von dort selbstständig zu seinem Auto zurückkehren. Der Einsatz war laut Nachrichtenagentur Ansa gegen 11.30 Uhr beendet.




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