Operation "Freeland" hat gerichtliche Folgen

Mafiöse Verstrickungen: Prozess auch in Bozen

Mittwoch, 26. Mai 2021 | 11:04 Uhr

Trient/Bozen – Im Rahmen der Operation “Freeland” wurden in Südtirol im Juni 2020 neun mutmaßliche ‘Ndrangheta-Mitglieder verhaftet. In einer Bar in der Bozner Reschenstraße sollen monatlich bis zu fünf Kilo Kokain in Umlauf gebracht worden sein. Insgesamt hat die Antimafia-Staatsanwaltschaft von Trient vor einem Jahr rund 20 Personen festgenommen.

Gestern fand in Trient in der Kaserne “Cesare Battisti” die Vorverhandlung statt. Dabei haben sich vier Beschuldigte für ein ordentliches Verfahren entschieden, wie die Tageszeitung Alto Adige berichtet. Sie wollen beweisen, dass die vorgebrachten Vorwürfe haltlos sind. Der Prozess wird am 27. September in Bozen aufgenommen.

Für jene Beschuldigten, die sich für ein abgekürztes Verfahren entschieden haben, wird das Verfahren am 20. September in Trient aufgenommen. Im Fall eines Schuldspruchs ist eine automatische Reduzierung des Strafmaßes von einem Drittel vorgesehen.

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

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