Von: luk
Bozen – Das Oberlandesgericht Bozen hat die erstinstanzliche Verurteilung eines 33-jährigen albanischen Staatsbürgers wegen versuchten Mordes bestätigt. Der Mann muss für zwölf Jahre ins Gefängnis. Er gilt derzeit allerdings als flüchtig.
Der Angeklagte war für die Messerattacke auf einen 26-jährigen Landsmann während der Ausschreitungen auf dem Bozner Siegesplatz im Zuge der Fußball-Europameisterschaft 2024 verantwortlich gemacht worden. Das Opfer war mit einem potenziell lebensgefährlichen Stich am Hals verletzt worden.
Bestätigt wurden auch die zugesprochenen Schadenersatzzahlungen: Der 26-Jährige erhält 58.000 Euro, eine Polizistin, die bei den Ausschreitungen an der Hand verletzt worden war und zehn Tage lang dienstunfähig blieb, erhält 10.000 Euro. Beide hatten sich dem Verfahren als Nebenkläger angeschlossen.




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