Von: Lukas Unterkofler
Bozen – “Dieser Oktober war gekennzeichnet von langanhaltenden Hochdruckgebieten und deshalb auch relativ trocken”, fasst Meteorologe Dieter Peterlin vom Amt für Meteorologie und Lawinenwarnung in der Agentur für Bevölkerungsschutz zusammen: “Die Temperaturen lagen dagegen um 0,5 bis 1 Grad Celsius über dem langjährigen Durchschnitt.”
Höchste und tiefste Temperatur
Die landesweit höchste Temperatur von 23,1 Grad Celsius wurde am 14. Oktober mit Nordföhn in Eyrs/Laas gemessen. Am kältesten war es am 23. Oktober mit minus 5,0 Grad Celsius in Sexten.
Niederschläge
“Südtirolweit ist nur die Hälfte der durchschnittlichen Regenmenge gefallen”, berichtet Meteorologe Peterlin.
Wie geht es weiter?
Mit dem Monatswechsel kommt es auch zu einer leichten Wetteränderung. Zwar sind auch weiterhin keine flächendeckenden Niederschläge in Sicht, aber die Luft wird etwas feuchter und deshalb anfälliger für Wolken und Hochnebel. Zudem kühlt es in der nächsten Woche ein paar Grad ab. Auf der Plattform “X” schreibt Landesmeteorologe Peterlin: “Der Goldene Oktober geht zu Ende, mit dem November stellt sich das Wetter etwas um. Zu Allerheiligen streift uns ein Höhentief, das nächste Woche im Mittelmeerraum herumirrt. In Südtirol bleibt es weitgehend trocken, allerdings mit mehr Wolken und Nebel. Zudem wird es kühler.”
Daten der 95 Wetterstationen in Echtzeit
Das Messnetz der Wetterstationen in Südtirol umfasst 95 automatische Messstationen, davon stehen 58 Wetterstationen im Siedlungsraum und 37 auf den Bergen. Die Daten der einzelnen Wetterstationen können in Echtzeit abgelesen werden: von den Wetterstationen im Tal und den Wetterstationen am Berg.
Mit dem Niederschlagsradar werden die Niederschläge erfasst; die Bilder werden im Fünf-Minuten-Takt aktualisiert.
Vergleich durch Klimadiagramme
Die Angaben zu den Temperaturen und den Niederschlagsmengen für Bozen, Auer, Meran, Schlanders, Brixen, Sterzing, Bruneck und Toblach sind in den Klimadiagrammen ersichtlich, die täglich auf der Internetseite des Landes aktualisiert werden und die Daten mit dem langjährigen Durchschnitt vergleichen.




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