Von: luk
Pfitsch/Bozen – Nach dem Lawinenabgang am Ostersonntag in Pfitsch ist ein 36-jähriger Skitourengeher seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Mann verstarb heute im Krankenhaus Bozen, nachdem er mehrere Tage lang um sein Leben gekämpft hatte.
Bei dem Opfer handelt es sich um Cesare Zilio aus Bassano del Grappa. Er war am Sonntag bei einer Skitour auf die Grabspitze von einer Lawine erfasst und verschüttet worden. Laut Angaben der Einsatzkräfte handelte es sich um eine besonders große Lawine mit einer Breite von rund 300 Metern und einer Länge von etwa 900 Metern.
Rettungskräfte der Bergrettung, der Finanzwache sowie ein Notarztteam konnten den Italiener mithilfe eines Verschüttetensuchgeräts rund eineinhalb Meter unter der Schneeoberfläche orten und bergen. Nach der Erstversorgung wurde er umgehend ins Krankenhaus Bozen eingeliefert, wo er seither intensivmedizinisch behandelt worden war.
Cesare Zilio war ein leidenschaftlicher Bergsportler und vielseitig aktiver Outdoor-Enthusiast. Der 36-Jährige arbeitete auch als digitaler Creator und teilte seine Erlebnisse regelmäßig in sozialen Netzwerken. Seine Begeisterung galt nicht nur dem Skitourengehen und Bergsteigen, sondern auch anderen Sportarten wie Trailrunning, Kajakfahren und Tauchen. Gemeinsam mit seiner Partnerin und Freunden war er für einige Urlaubstage nach Südtirol gereist.




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