Von: ka
Bozen – Am Sitz der Agentur für Bevölkerungsschutz in der Drususallee versammeln sich der Landeshauptmann und Bevölkerungsschutzlandesrat Arno Kompatscher sowie Mitarbeiter der Agentur für Bevölkerungsschutz, des Regierungskommissariats, der Quästur, der Ordnungskräfte, des Landesverbandes der Freiwilligen Feuerwehren und des Landesstraßendienstes.

Sie alle befinden sich im Landeslagezentrum, der Sala Operativa Interforze (SOI) und dem Centro Operativo Viabilità (COV). Von dort aus behalten sie mithilfe von auf das ganze Land verteilten Kameras und im Austausch mit der staatlichen Koordinierungsstelle Viabilità Italia die Situation im Auge. In regelmäßigen Bewertungskonferenzen werden über den Tag verteilt alle Details besprochen.

Um 8.30 Uhr verabschieden Landeshauptmann Kompatscher und der Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Klaus Unterweger die beiden Motorradstaffeln der Rettungsvereine Weißes Kreuz und Rotes Kreuz nach einem kurzen Briefing. Sie verteilen sich auf das Vinschgau und auf das Eisacktal und Pustertal, um von dort eventuell auftretende Probleme dem Lagezentrum zu melden. Der Betreuungszug der Sektion Zivilschutz des Weißen Kreuzes ist aktiviert und einsatzbereit, um bei Bedarf Wasserflaschen und Müsliriegel zu verteilen.

Die Situation auf Südtirols Straßen nach der angekündigten Sperre des Brennerkorridors verlief ruhig. “Die Bevölkerung hat sich verantwortungsbewusst verhalten und an unsere im Vorfeld verbreiteten Ratschläge gehalten und dadurch größere Staus verhindert”, unterstreicht Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Die Brennerautobahn wurde wie geplant um 19.00 Uhr wieder geöffnet.













Aktuell sind 9 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen