Ein Kommentar

Nutzen wir die Zeit!

Dienstag, 31. März 2020 | 09:01 Uhr

Bozen – Das Coronavirus treibt seltsame Blüten – oder vielmehr Gras, das in Bozen zwischen die Pflastersteine hervorsprießt. Richtig grün leuchtet der Kornplatz in der Landeshauptstadt, seit die Bürger nur mehr wegen dringender Erledigungen das Haus verlassen dürfen.

Mit der wärmenden Sonne macht sich allerdings auch die Ungeduld breit. Nach über zwei Wochen Ausgangssperre fällt vielen die Decke auf den Kopf. Jeder möchte am liebsten wieder arbeiten wie früher und in sein altes Leben zurück – und dann?

Ein Leser hat uns dieses Foto geschickt, das den Himmel über Jenesien am 31.März 2019 – also vor der Corona-Krise – zeigt.

O. Tschigg

Und dazu noch eines vom 31. März 2020.

O. Tschigg

Die Atmosphäre wird wohl noch eine Weile durchatmen können, während sich die Lungenkrankheit Covid-19 weiter in Wellen über den Globus ausbreitet. 

Wenn uns dieses Virus schon heimsucht, dann sollten wir in der Zwischenzeit wenigsten versuchen, etwas daraus zu lernen. Genießen wir die Entschleunigung, die Zeit mit der Familie, die lustigen Videos auf WhatsApp, die uns unsere Freunde schicken, und auch die Zeit allein, die uns vielleicht neue Ideen schenkt!

Wäre jetzt alles wieder vorbei, wäre der Kornplatz wohl bald wieder grau statt grün – und der Himmel wieder voller Kondensstreifen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare
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Andreas1234567
Andreas1234567
Superredner
1 Monat 28 Tage
Hallo mk (Kommentator), kann das entspannte Beobachten der Krise leider gar nicht teilen. In Ungarn hat sich gerade eine lupenreine Diktatur nach dem deutschen Vorbild von 1933 entwickelt. Das tolle vereinte Europa hat ihre Grenzbäume dicht und selbst innerhalb der Landesgrenzen scheint jeder Bezirksfürst gerade eigene Regeln auszurufen wie es ihm gefällt. Menschen gehen sich aus dem Weg als hätten sie allesamt die Pest. Nationalismus und dessen überspitztes Geschrei haben unfassbar schnell die Meinungsherrschaft übernommen. Grundlegende Bügerrechte werden panisch über Bord geworfen. Es herrscht Komplettüberwachung, Wegfall der Freizügigkeit und Versammlungsfreiheit..Erschreckend viele schreien immer noch nach mehr,mehr,mehr.. Das gehört hinterfragt, lautstark… Weiterlesen »
genau
genau
Kinig
1 Monat 25 Tage

Da muss ich Ihnen Recht geben.
Ich finde es Bedenklich und Gefähtlich wie leicht derartige Maßnahmen von der Bevölkerung akzeptiert werden.

Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage

Oje oje, spätestens wenn es einen Impfstoff gibt, wird der Motor wieder auf Vollgas laufen und es geht überall wieder weiter wie eh und je!
Wetten dass!!!

genau
genau
Kinig
1 Monat 25 Tage

Ich hoffe es!
Und ich bin auch zuversichtlich.🙂

All die vewirrten Subjekte (Rechts ausen) können sich dann wieder im Keller verstecken!

falschauer
1 Monat 25 Tage

das kann es sicherlich nicht, den es werden die ressoursen fehlen und das ist auch gut so, denn dem immer mehr und noch mehr müssen definitiv grenzen gesetzt werden, die menschen müssen wiederum auf dem boden
zurück

Tanne
Tanne
Superredner
1 Monat 29 Tage

Solange es nur auf den Boden in der Stadt “Grüner” wird, ist das Grün gerne gesehen.

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage
Wir könne das besser! “16:55 Kanzlerin Merkel appelliert: “Bleiben Sie stark”Bundesbürger sollen auf Reisen und Besuche von Verwandten über die Osterfeiertage angesichts der Coronavirus-Krise verzichten. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder verständigten sich in einer Telefon-Schalte darauf, die bestehenden Ausgangsbeschränkungen bis nach den Feiertagen zu verlängern. “Wir sind von dem, was wir erreichen müssen, noch weit entfernt”, so die Kanzlerin in einer Telefon-Pressekonferenz. Für eine Lockerung der bestehenden Auflagen sei es “bei weitem zu früh”. Daher müsse auf private Reisen verzichtet werden. Nach Ostern werde die Lage dann neu bewertet. “Eine Pandemie kennt keine Feiertage”, so Merkel. Bund… Weiterlesen »
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