Von: mk
Bozen – In insgesamt zwölf Südtiroler Skigebieten leistete die Pistenrettung des Weißen Kreuzes in der Wintersaison 2025/26 ihren Pistendienst: In den Skigebieten Kronplatz, Drei Zinnen, Schwemmalm, Obereggen, Speikboden, Klausberg, Carezza, Reinswald, Ladurns, Plose, Gitschberg/Jochtal und Rosskopf verzeichneten rund 100 aktiven Pistenretter:innen insgesamt 4.828 Einsätze.
„Auf den Pisten war sehr viel los, wir haben eine erfolgreiche Saison hinter uns, und zwar mit 300 Einsätzen weniger als in der vergangenen Saison“, sagt Alexander Schmid, der Präsident des Weißen Kreuzes. Am meisten brauchte es die Pistenretter an dem Wochentag Sonntag. 85,5 Prozent der Einsätze betrafen Skiunfälle, 8,7 Prozent Prozent Snowboard-Unfälle. Am häufigsten fanden die Pistenretter Traumata vor, welche es zu versorgen galt. Die häufigste Verletzung betrifft das Knie.
„Für unsere Pistenrettenden selbst war es eine unfallfreie Saison“, betont der Präsident. „Leider gab es auch Einsätze mit einem traurigen Ausgang, wo wir trotz bester Ausrüstung, einer professionellen Ausbildung und unserem gewohnt schnellen Eingreifen, nicht mehr helfen konnten.“ Die Pistenrettung ist kein Selbstläufer, weshalb sich das Weiße Kreuz einerseits immer wieder weiterentwickelt und andererseits auf starke Partner und Partnerinnen bauen kann: „Die Landesnotrufzentrale, die Kollegen und Kolleginnen der Flugrettung, die Skiliftgesellschaften, die Bergrettung und natürlich die Behörden, wie die Polizei, die Carabinieri und die Finanzwache, haben uns auch in der Saison 2025/26 wieder sehr unterstützt und die Zusammenarbeit war vorbildlich“, freut sich Weiß-Kreuz-Direktor Ivo Bonamico sichtlich. „Dafür möchte ich allen Beteiligten danken.“
Bewährt hat sich wiederum die spezielle Ausbildung im Bereich des Pistendienstes bei Welt- und Europacuprennen. Diese Rennen bilden jährlich eine besonders große Herausforderung für die Pistenrettung. „Durch laufende Fortbildungen gemeinsam mit dem betrieblichen Dienst für Notfallmedizin, können wir unsere Pistenretter aber bestens darauf vorbereiten“, betont Bonamico.




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