Die Simonyhütte am Dachstein

Serie von Bergnot-Fällen am Dachstein

Donnerstag, 30. Juli 2026 | 10:35 Uhr

Von: importer

Nachdem erst am Montag eine fünfköpfige deutsche Urlauberfamilie beim Aufstieg zur Simonyhütte im Dachsteinmassiv aus Bergnot gerettet worden war, mussten am Mittwoch bei zwei weiteren Einsätzen Wanderer vom Weg zwischen Simony- und Adamekhütte per Hubschrauber geborgen werden. Ein 24-Jähriger konnte wegen starker Ermüdungserscheinungen nicht mehr weiter und zwei Frauen machten Hitze und Höhe zu schaffen. Das berichtet die Polizei.

Einen 24-jährigen Wanderer aus Deutschland verließen auf halbem Weg zwischen den beiden Hütten die Kräfte. Er konnte nicht mehr weiter und hatte Krämpfe im ganzen Körper. Seine Begleiter setzten daher kurz nach Mittag einen Notruf ab. Der Mann wurde vom Notarzthubschrauber ins Tal gebracht, wo er erstversorgt wurde. Danach benötigte er keine medizinische Hilfe mehr.

Höhe und Hitze machten Bergsteigerinnen zu schaffen

Wenig später folgte ein weiterer Hilferuf: Zwei ebenfalls deutsche Wandererinnen im Alter von 53 und 56 Jahren hatten von der Adamekhütte, wo sie übernachtet hatten, zur Simonyhütte gehen wollen. Die Tour erwies sich allerdings als wesentlich anspruchsvoller als erwartet, zudem machten ihnen Höhe und Hitze zu schaffen. Die beiden Frauen wurden von der Crew des Polizeihubschraubers ins Tal gebracht.

Erst am Montag war eine Urlauberfamilie mit drei Kindern beim Aufstieg zur Simonyhütte in Bergnot geraten. Auch sie dürften die Tour unterschätzt haben, zudem zog schlechtes Wetter auf. Die Eltern setzten einen Notruf ab. Das Paar, der achtjährige Sohn und die bereits unterkühlten Töchter im Alter von drei und sechs Jahren wurden mit zwei Hubschraubern in Sicherheit gebracht.

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