Wenn die Natur übermächtig wird

Starke Windböen beschädigen Gebäude am Kronplatz

Dienstag, 30. Oktober 2018 | 09:33 Uhr

Bozen – Für Hunderte Feuerwehrleute in Südtirol war die Nacht auf Dienstag alles andere als ruhig.

Wegen zahlreicher kleinerer Erdrutsche, Steinschläge und Sturmschäden bei Gebäuden, Straßen oder Unterführungen hatten die Wehrmänner alle Hände voll zu tun. Und die Arbeit geht auch heute noch weiter.

Die Bilder zeigen brenzlige Situationen: Feuerwehrleute, die knietief durchs Wasser waten, überflutete Parks und Felder. Straßen wurden von Bäumen, Ästen, Schlamm und Wasser völlig verlegt.  Allein in Klausen hat die Feuerwehr letzte Nacht 5.000 Sandsäcke befüllt. Und in St. Martin in Thurn haben die Feuerwehrleute einen ihrer Kameraden verloren: Ein Feuerwehrmann ist während eines Einsatzes von einem Baum erschlagen und getötet worden.

Mit welchen Naturgewalten die Einsatzkräfte im Gader- und Pustertal kämpfen mussten, zeigt dieses Video aus Innichen.

Pubblicato da Michele Colman su Lunedì 29 ottobre 2018

In Schlanders ist hingegen ein Kind verletzt worden: Es saß in einem Auto, als dieses von einem Stein getroffen wurde.

Auch der Hochwasserdienst mit der Besetzung der Pegelmessstellen und der Aussendung der Deichwachen wurde an der Etsch und am Eisack von den Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt.

Außerdem wurden von den Freiwilligen Feuerwehren landesweit verschiedene Kontrollfahrten durchgeführt und Bachläufe kontrolliert, um mögliche Gefahrensituationen frühzeitig erkennen zu können.

Erdrutsch in Klausen

In Klausen ist es etwa zu einem Erdrutsch gekommen, der ein Haus teilweise beschädigt hat.

Feuerwehr Klausen

Bachläufe wurden zu reißenden Strömen.

Große Klasse – vielen Dank an alle Einsatzkräfte, die in der Nacht ihren Schlaf geopfert haben:Daten und Fakten:vom 29.10 bis 30.10 standen 152 Feuerwehren mit rund 2.300 Feuerwehrleuten im Einsatz (insg. ca. 4.000 in den letzten beiden Tagen)- alle 9 Bezirkseinsatzzentralen wurden besetzt – Die Feuerwehren mussten wegen zahlreichen kleineren Erdrutschen, Bäumen auf Straßen, Steinschlägen, Sturmschäden, sowie Überschwemmungen bei Gebäuden, Straßen oder Unterführungen ausrücken.- Auch der Hochwasserdienst mit der Besetzung der Pegelmessstellen und der Aussendung der Deichwachen wurde an der Etsch und am Eisack von den Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt.

Pubblicato da Radio Holiday su Martedì 30 ottobre 2018

Und starker Wind knickte Bäume um, wie Streichhölzer, wie hier in St. Walburg im Ultental…

Stnews/VS

…oder in St. Sigmund. Dort wurde die Feuerwehr in der Früh zum Einsatz auf der Zufahrt zum Schiffreggerhof alarmiert.

Feuerwehr St. Sigmund

Auch am Kronplatz gab es Schäden zu beklagen. Beim Militärareal wurde das Dach eines Gebäudes stark beschädigt und teilweise abgedeckt. Hier das Video eines Südtirol News-Lesers!

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "Starke Windböen beschädigen Gebäude am Kronplatz"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Hausverstand
Hausverstand
Grünschnabel
16 Tage 6 h

Müssen am Berg soviele Häuser stehen??

Missx
Missx
Universalgelehrter
16 Tage 4 h

@hausverstand
Müssen am Berg, im Tal, am Fluss, am Meer, am Vulkan, im Erdbebengebiet so viele Häuser stehen?

anonymous
anonymous
Superredner
16 Tage 8 h

Die Natur besiegt niemand

Loewe
Loewe
Superredner
16 Tage 8 h

zum Glück wurden dabei keine Menschen verletzt.

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