Wegen Lawinengefahr

Student in den Dolomiten vermisst: Suche ausgesetzt

Dienstag, 03. März 2026 | 10:57 Uhr

Von: luk

Gröden – Die Suche nach dem in den Dolomiten vermissten chinesischen Austauschstudenten Huang Peng ist vorerst eingestellt worden. Grund dafür ist die aktuell hohe Lawinengefahr, die ein sicheres Arbeiten der Einsatzkräfte nicht zulässt.

Der 28-Jährige wird seit dem 20. Jänner im Raum Gröden vermisst. Wie das Regierungskommissariat am Montagabend mitteilte, wurde die Entscheidung bei einer Lagebesprechung getroffen. Die Suche soll fortgesetzt werden, sobald es die Wetterverhältnisse wieder erlauben.

Huang Peng war am 19. Jänner von Viterbo (Latium) nach St. Ulrich in Gröden gereist, um mehrere Tage in den Bergen rund um Gröden und Villnöß zu wandern. Am Morgen des 20. Jänner frühstückte er noch in seinem Hotel und brach anschließend zu einer Tour auf. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.

Nachdem der Student nicht in seine Unterkunft zurückgekehrt war, erstattete der Hotelbetreiber Anzeige. Diese ging bei den Carabinieri in St. Ulrich, in Villnöß und in Brixen sowie bei der Quästur in Bozen ein. Auch die Universität in Viterbo schlug Alarm.

Mehrere groß angelegte Suchaktionen verliefen bislang ergebnislos. Angehörige, darunter die Schwester des Vermissten, reisten nach Südtirol und starteten in Bozen einen öffentlichen Appell, mögliche Hinweise umgehend den Behörden zu melden.

Bezirk: Salten/Schlern

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