Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Totes Baby im Burgenland: Laut Obduktion Tötungsdelikt

Mittwoch, 21. Januar 2026 | 09:38 Uhr

Von: apa

Das Neugeborene, das am Sonntag tot am Grenzübergang Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) gefunden worden war, dürfte getötet worden sein. Eine Obduktion ergab, dass das Mädchen lebend geboren wurde und unter Fremdeinwirkung zu Tode kam, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt am Mittwoch auf APA-Anfrage. Todesursache war demnach ein Schädel-Hirn-Trauma.

Die Leiche des neugeborenen Mädchens war am Sonntag um 13.00 Uhr von Reisenden entdeckt worden. Sie befand sich laut Polizei “im Nahbereich des Grenzübergangs auf österreichischer Seite”. Wer das Baby dort abgelegt hatte, war noch unklar. Dass laut einem “Krone”-Bericht auf einem Video eine Verdächtige zu sehen ist, die aus einem rumänischen Bus ausstieg und eine schwarze Sporttasche bei einem Mistkübel ablegte, bestätigte die Landespolizeidirektion Burgenland nicht.

Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren. Zuletzt wurden aufgefundene Spuren ausgewertet und evaluiert. Auch Videos wurden gesichtet, zumal es im Bereich des Grenzübergangs zahlreiche Kameras gibt.

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