Bessere Erreichbarkeit und mehr Funktionalität

Bahnhof Innichen wird aufgewertet

Freitag, 24. Juli 2026 | 15:52 Uhr

Von: luk

Innichen/Bozen – Für die Aufwertung des Bahnhofs Innichen sind die nächsten Voraussetzungen geschaffen worden. Die Landesregierung hat auf Vorschlag von Landesrat für Raumentwicklung Peter Brunner den Landeshauptmann ermächtigt, gegenüber der Rete Ferroviaria Italiana (RFI) das erforderliche Einvernehmen für das technische und wirtschaftliche Machbarkeitsprojekt zu erteilen. Ziel ist die Aufwertung und funktionale Neugestaltung des Bahnhofs mit besonderem Augenmerk auf die Zugänglichkeit.

Erfreut über die Entscheidung zeigt sich Mobilitäts- und Infrastrukturlandesrat Daniel Alfreider: “Bahnhöfe sind zentrale Zugangspunkte zum öffentlichen Verkehr und müssen für alle Menschen einfach, sicher und komfortabel nutzbar sein. Mit diesem Schritt schaffen wir die Voraussetzungen, um den Bahnhof Innichen moderner und funktionaler zu gestalten. Die Maßnahme ist Teil der Weiterentwicklung der Bahn im Pustertal und soll die Reisequalität verbessern.”

Das Projekt wurde im Rahmen einer von RFI einberufenen Dienststellenkonferenz geprüft, die am 15. Juli positiv abgeschlossen wurde. Zudem wurde die Übereinstimmung mit dem Bauleitplan der Gemeinde Innichen festgestellt. Die Gemeinde hat ebenfalls eine positive Stellungnahme abgegeben. Die Abteilung Mobilität des Landes bestätigte die Übereinstimmung des Projekts mit dem Masterplan für den Bahnhof Innichen, der am 2. April von den Beteiligten unterzeichnet worden war. In das Verfahren flossen außerdem die Stellungnahmen der zuständigen Landesämter ein, unter anderem das Landesdenkmalamt, das Amt für Gewässerschutz, Amt für Menschen mit Behinderungen und dem Amt für Landesplanung und Kartografie.

“Mit diesem Beschluss wird eine wichtige Voraussetzung geschaffen, damit das Projekt weitergeführt werden kann”, erklärt Landesrat Peter Brunner. “Das Einvernehmen stellt die Übereinstimmung mit der Raumplanung sicher und unterstreicht die gute Zusammenarbeit zwischen Land, Gemeinde und RFI.”

Die im Zuge der Dienststellenkonferenz festgelegten Auflagen werden in den weiteren Planungs- und Umsetzungsphasen berücksichtigt. Für das Vorhaben sind weder eine Umweltverträglichkeitsprüfung noch Enteignungsverfahren erforderlich.  “Die Aufwertung eines Bahnhofs verbessert nicht nur die Infrastruktur, sondern das gesamte Mobilitätsangebot”, betont Landesrat Alfreider. “Nun gilt es, die nächsten Planungsschritte konsequent voranzubringen und dabei Zugänglichkeit, Sicherheit und Aufenthaltsqualität im Blick zu behalten.”

Bezirk: Pustertal

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