Von: Lukas Unterkofler
Meran – Die Stadtverwaltung von Meran spricht ihr tief empfundenes Beileid zum Tod von Karl Kogler aus. Der aus Wien stammende Musikhistoriker, Archivar und Geiger widmete sich gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Elfriede Hallama jahrzehntelang der Erforschung und Aufwertung des kulturellen und musikalischen Erbes der Stadt und trug damit entscheidend zu dessen Bewahrung und Vermittlung bei.
Mit tiefem Bedauern hat die Stadtverwaltung von Meran die Nachricht vom Tod Karl Koglers aufgenommen, der zu den prägenden Persönlichkeiten der historischen und musikwissenschaftlichen Forschung zur Kurstadt gehörte. Mehr als vier Jahrzehnte lang war sein persönliches und berufliches Wirken eng mit Meran verbunden.
Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Elfriede Hallama leistete er wertvolle Arbeit bei der Katalogisierung und Aufarbeitung des Archivs des ehemaligen Kurorchesters. Dadurch konnten rund 7.400 Werke gesichert und digitalisiert werden, die heute eine äußerst wertvolle Quelle für Wissenschaftler und Musikinteressierte darstellen.
Aus ihrer gemeinsamen Forschungsarbeit gingen zudem bedeutende Publikationen hervor, die sich der Kulturgeschichte der Stadt sowie den zahlreichen Musiker, Künstler, Wissenschaftler und weiteren Persönlichkeiten widmen, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert den Ruf Merans als renommierte Kurstadt mitprägten.
„Mit Karl Kogler verliert Meran einen leidenschaftlichen Gelehrten und einen unermüdlichen Förderer seines historischen und musikalischen Erbes. Sein Engagement hat das kulturelle Erbe unserer Gemeinschaft nachhaltig bereichert und wird auch für künftige Generationen einen wertvollen Bezugspunkt darstellen“, betonte Bürgermeisterin Katharina Zeller. „Im Namen der Stadtverwaltung spreche ich Frau Elfriede Hallama, den Angehörigen und allen Menschen, die ihm nahestanden, mein tief empfundenes Beileid aus. Karl Kogler wird uns als eine Persönlichkeit in dankbarer Erinnerung bleiben, die das kulturelle Leben unserer Stadt nachhaltig geprägt hat.“




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