Keine Sanktion, sondern Prävention

„Tut uns leid für die Gäste, die gesunde Unterhaltung pflegen“

Freitag, 04. Mai 2018 | 17:51 Uhr

Eppan – Wie berichtet, hat der Bozner Quästors Giuseppe Racca die beiden beliebten Eppaner Diskotheken Baila und Juwel für 30 Tage die Lizenz entzogen. Grund dafür waren Drogenfunde bei zwei Razzien. Wie die Betreiber am Freitag erklärten, handle es sich bei der Schließung um keine Sanktion für die Lokale, sondern um ein Signal.

In einem Beitrag auf Facebook erklären die Betreiber, dass es zu einer Aussprache mit dem Quästor gekommen sei. Dieser habe klar gemacht, dass die Schließung keine Strafe für die Diskotheken darstelle, sondern dass die Ordnungshüter ein Zeichen setzen wollten: In Sachen Drogen gebe es null Toleranz.

Die Schließung sei demnach keine Sanktion, sondern eine Präventionsmaßnahme. „Besonders leid tut uns das gegenüber dem Großteil unserer Gäste, die eine gesunde Unterhaltung pflegen und vorleben“, erklären die Betreiber.

In der Zwischenzeit werde man tolle Events vorbereiten, sodass im Juni wieder gemeinsam gefeiert werden könne, heißt es abschließend auf Facebook.

Liebe Kunden,wie die meisten von euch bereits mitbekommen haben, sind wir für einen Monat im Zwangsurlaub. Die Questur…

Pubblicato da Baila su venerdì 4 maggio 2018

 

 

Von: mk

Bezirk: Überetsch/Unterland

Kommentare

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18 Kommentare auf "„Tut uns leid für die Gäste, die gesunde Unterhaltung pflegen“"


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Mauler
Mauler
Grünschnabel
19 Tage 21 h

Und wo bleibt die Prävention in Bozen!?
Bürgerkrieg ähnliche Zustände, Drogenhandel vor der Nase der Staatsmacht, aber lieber in den Dörfern die „Starken“ spielen und von Prävention sprechen.

enkedu
enkedu
Kinig
19 Tage 10 h

Da hast du Recht. In Bozen kannst ihnen zuschauen, wie sie die Drogen verkaufen und das wissen auch die Ordnungshüter.

Karl
Karl
Superredner
19 Tage 22 h

Soll das ein Witz sein? Man schließt ein Lokal 30 Tage lang und behauptet es sei keine Strafe?😎 Man muss die Drogenhändler für lange Zeit wegsperren und mit Hausverbot in alle Discos belegen wenn man wirklich ein Signal setzen will.

sepp2
sepp2
Tratscher
19 Tage 19 h

ea waren auch viel zu viele Personen in der Disco

Boerni
Boerni
Grünschnabel
19 Tage 18 h

nein wie schlimm uiiiii

sepp2
sepp2
Tratscher
19 Tage 18 h

@Boerni
ja das ist sehr schlimm, wenn 850 Personen statt der erlaubten 550 Personen in der Disco sind ist das schon ein Grund zuzusperren.
Auch der Betreiber der Disco kann im Fall das etwas passiert(Feuer usw.)für eine sehr lange Zeit ins Gefängnis gehen. Auch die Versicherung zahlt in so einen Fall nichts.

Boerni
Boerni
Grünschnabel
19 Tage 18 h

wenn der Staat auf ganzer(aber total versagt) Linie versagt , wird der Unternehmer bestraft
Kompliment an den Gesetzgeber!!!!

enkedu
enkedu
Kinig
19 Tage 10 h

Ich bin bei dir. Du kannst nicht Jeden ungeregelt rein und rauslassen, nichts gegen Straßenverkauf tun und gleichzeitig bei Unternehmen hart durchgreifen.
Hart durchgreifen ja, aber überall.

Kurios
Kurios
Superredner
19 Tage 21 h

Arme Diskobetreiber. Es braucht schon einiges an Motiven bzw. sachlagen die so eine Lokalschließung vom Quästor gesetzlich gerechtfertigt. Ihr habteuch also darum geschert was im und vor eurem Lokal passiert. Daher find ich es lobenswert dass mit dieser Massnahme einiges an Unfug ausbleibt. Mir tuts auch leid für ( normal feiernde ) Discobesucher

herbstscheich
herbstscheich
Superredner
19 Tage 20 h

von wegen “gesunder Unterhaltung”–schöne Grüße vom Trommelfell – – –

Lana77
Lana77
Tratscher
19 Tage 17 h

Anstott groass Razzien zu mochn brauchets lai zwischndurch a poor Polizistn/innen in Zivil de a bissl ummerschaugn, vor ollem in die Klo. Zem kanntn mear Dealer aussn Verkehr gezouchn werdn als mit sette auffällige Aktionen.

BEATS
BEATS
Grünschnabel
19 Tage 10 h

Polizisten riecht man ja 100meter gegen den wind das funktioniert niccht

Kurios
Kurios
Superredner
19 Tage 2 h

@BEATS ja weil die einheimischn Kids sie glei verpetzn und olle vorwarnen wia wenns a Radarkontrolle war

Ralph
Ralph
Superredner
19 Tage 18 h

ganz so unschuldig isch der betreiber woll a net. mues woll a schaugn welche besucher er herziat. fragt doch mal die nachbarn der discos, wos dei mit mochen mit den höllenlärm und den drechk was vor ihrern haustüren, schnapsflaschen scherben usew undsoweiter

Clemmy
Clemmy
Neuling
19 Tage 17 h

Keine Sanktion, sondern Prävention…. Ganz sicher werden nun alle Drogendealer und Konsumenten, nach dieser kurzzeitigen Schließung, die Drogen weglegen und ab sofort drogenfrei durchs Leben sausen. 
Danke für diesen starken Schritt. 
Die ganzen minderjährigen im Meraner Stadtpark, handeln ab sofort nur mehr mit Gewürzen, bin ich mir ganz sicher. 

Schneewittchen
Schneewittchen
Tratscher
19 Tage 18 h

mmm gonz schian a Umsatzausfoll…..

brunecka
brunecka
Tratscher
19 Tage 10 h

namen und fotos fa dei typn veröffentlichen und lebenslang im steinbruch orbatn!!!!!! keine gnade fi selcha leit. . . . dei pulvohandla mochn insra kindo kaputt

Ralph
Ralph
Superredner
19 Tage 6 h

denk mal dass auch die eltern wenig schauen was ihre kinder tun. habe selbst kinnder im teenageralter, die mir erzählen, dass 3/4 der jugendlichen in den discos entweder betrunken oder bekifft sind

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