Von: mk
Pfelders – Auf dem Tiroler Höhenweg hat sich am Dienstag gegen 10.30 Uhr ein tragischer Bergunfall ereignet. Ersten Informationen zufolge ist die 60-jährige Urlauberin Veronika Bielmeier aus Deutschland abgestürzt und dabei tödlich verunglückt.
Im Einsatz standen der Notarzthubschrauber Pelikan 2, die Bergrettung, die Notfallseelsorge und die Bergretter der Finanzpolizei.
Die Frau soll auf der Höhe der Zwickauer Hütte im Passeiertal ausgerutscht und rund 200 in die Tiefe gestürzt sein. Darauf ist sie ihren Verletzungen erlegen.
Die Frau war mit einer Gruppe von rund einem Dutzend Wanderern unterwegs. Innerhalb weniger Sekunden hat sich der gemeinsame Ausflug in einen wahren Albtraum verwandelt.
Ersten Rekonstruktionen zufolge war die Gruppe gegen 8.45 Uhr aufgebrochen, um über einen Abschnitt des stark frequentierten Tiroler Höhenwegs zur Hochfirsthütte zu wandern. Nach etwa einer halben Stunde Gehzeit – auf einem Wegabschnitt, der technisch nicht als sonderlich anspruchsvoll gilt – verlor die Frau offenbar plötzlich das Gleichgewicht.
Die Wanderin stürzte über steiles Gelände ab und erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie laut den ersten Erhebungen auf der Stelle verstarb.
Die Behörden untersuchen derzeit die genaue Unfalldynamik. In den Stunden vor dem Unglück hatten schwere Gewitter mehrere Südtiroler Täler heimgesucht und viele Wanderwege aufgeweicht. Es wird nun geprüft, ob die Rutschgefahr durch den feuchten Untergrund, ein plötzliches medizinisches Problem oder ein einfacher Fehltritt zum Absturz führte.




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