Von: Lukas Unterkofler
Bruneck – Ein Großeinsatz der Rettungskräfte hat am Mittwoch auf einer Überführung der Pustertaler Staatsstraße SS49 bei Bruneck ein glückliches Ende genommen. Die Carabinieri konnten einen rund 30-jährigen Mann davon abhalten, eine Verzweiflungstat auf der rund 50 Meter hohen Brücke zu begehen.
Der Alarm ging gegen 12.00 Uhr ein, nachdem Autofahrer einen Mann in einer offensichtlich psychischen Ausnahmesituation auf der Außenseite des Brückengeländers bemerkt hatten. Zwei Streifen der Carabinieri rückten sofort aus.
Vor Ort suchten die Einsatzkräfte umgehend das Gespräch mit dem 30-Jährigen. Währenddessen sperrten Carabinieri aus Bruneck und Kiens gemeinsam mit der Ortspolizei den Verkehr auf der Staatsstraße, um den Rettungseinsatz abzusichern. Zudem standen die Freiwillige Feuerwehr Bruneck und das Weiße Kreuz bereit.
Erste Versuche, den Mann mit einer Sicherung zu erreichen, scheiterten an dessen Widerstand. Nach rund einer Stunde intensiver Gespräche gelang es den Carabinieri aber doch, das Vertrauen des jungen Mannes zu gewinnen und ihn zum Aufgeben seines Vorhabens zu bewegen.
Der Mann wurde anschließend dem Rettungsdienst des Weißen Kreuzes übergeben und medizinisch versorgt. Die Carabinieri hoben das koordinierte Zusammenspiel aller beteiligten Einsatzkräfte hervor.




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