Von: luk
Brixen – Rund 20 Pistenretter des Weißen Kreuzes und der Ortstelle Brixen der Südtiroler Berg- und Höhlenrettung (CNSAS) übten am vergangenen Samstag gemeinsam auf der Trametsch realitätsnahe Rettungsszenarien. Bei der jährlichen Fortbildung des Weissen Kreuzes für die Skigebiete Gitschberg, Jochtal und Plose standen verschiedene Einsatzsituationen im steilen und eisigen Gelände im Fokus. Der Pistenrettung der Bergrettung Brixen wurde als Partner zur Übung eingeladen.
Von der Knieverletzung über Wirbelsäulenverletzungen bis hin zu kritischen Blutungen und Herzstillstand – die Retter übten die professionelle Versorgung und Bergung verletzter Wintersportler unter realistischen Bedingungen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der optimalen Zusammenarbeit der beiden Rettungsorganisationen, die auf der Plose gemeinsam mit den Carabinieri im Einsatz stehen.
„Es ist immer sinnvoll, mit anderen Rettungsorganisationen zu üben”, erklärt Blasco Russo, Verantwortlicher für Pistenrettung bei der Bergrettung Brixen. „Einerseits kann man immer voneinander lernen. Andererseits führen wir auch die Einsätze auf der Plose gemeinsam durch.”
Während das Weiße Kreuz seinen Schwerpunkt im Bereich Erste Hilfe hat, bringt die Bergrettung zusätzlich alpine Spezialtechniken ein – etwa das Sichern einer Pistentrage mittels Eisschraube an eisigen Hängen.
„Ziel ist die bestmögliche Patientenbetreuung”, betont Markus Mitterrutzner, Ausbildungsleiter bei der Pistenrettung des Weißen Kreuzes. „Und dazu übt man – am besten gemeinsam mit anderen Rettungsorganisationen.” Weitere gemeinsame Übungen sind bereits in Planung.




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