400 Liter Treibstoff beschlagnahmt

Winnebach: 47-Jähriger schmuggelt Dieselöl über die Grenze

Dienstag, 23. März 2021 | 10:47 Uhr

Winnebach – Die Finanzpolizei von Bruneck hat in Winnebach an der Grenze zu Österreich einen Pick-up des Typs Toyota Hilux aufgehalten – nicht ohne Grund, wie sich herausstellte. 400 Liter Diesel wurden beschlagnahmt.

Das Fahrzeug war vom Nachbarland aus gestartet und nach St. Martin in Thurn unterwegs. Bei dem Lenker handelte es sich um einen 47-jährigen Kroaten, der für einen österreichischen Holzverarbeitungsbetrieb tätig ist.

Auf der Ladefläche befand sich großer metallischer Behälter, der mit einer Tankpumpe ausgestattet war. Darin befand sich auch das Dieselöl.

Die Finanzpolizei verlangte die nötigen Dokumente für den Transport, doch der Lenker konnte diese nicht vorweisen. Stattdessen erklärte er, dass er sich das Dieselöl bei einer Tankstelle in Österreich besorgt habe und zeigte den Kassenbeleg. Den Treibstoff sei für landwirtschaftliche Maschinen gedacht, erklärte der 47-Jährige.

Steuerfrei darf man allerdings nur zehn Liter Dieselöl über die Grenze transportieren. Wird die Menge überschritten, muss die Verbrauchsteuer entrichtet werden. Der Lenker wurde auf freiem Fuß angezeigt. Ihm droht eine Haftstrafe von sechs Monaten bis zu drei Jahren sowie eine Geldbuße in der Höhe von mindestens 7.746 Euro.

Von: mk

Bezirk: Pustertal

Kommentare

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17 Kommentare auf "Winnebach: 47-Jähriger schmuggelt Dieselöl über die Grenze"


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Doolin
Doolin
Superredner
29 Tage 9 h

…verlangs halt wianiger Stuiern aufn Sprit in Italy…
😝

sophie
sophie
Universalgelehrter
29 Tage 8 h

Steuern aufn Sprit verlangt das Land Südtirol wo sowieso am Teuersten von ganz Italien

meinungs.freiheit
meinungs.freiheit
Superredner
29 Tage 7 h

ja es ist ein Witz diese großen Preisunterschiede innerhalb von Europa, sorgen nur für Probleme, Ungerechtigkeit, Umwegverkehr und sinnlosen Zeitverlust.
Das europäische Parlament hat noch viel zu tun…

genau
genau
Kinig
29 Tage 5 h

@sophie
Das Land Südtirol hätte dank Autonomie sogar die Möglichkeit selbige Steuer zu senken!
Macht man abet nicht. Weil was????????

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
29 Tage 4 h

@sophie
Das Land Südtirol verlangt gar keine Steuern auf den Sprit, es verzichtet nur auf keinen Cent Steuern auf den Sprit.
Gemeinsam mit den Einkünften aus den Wettspielen sind die Treibstoffsteuern wohl der größte Posten im Landeshaushalt auf der Haben-Seite…

nok
nok
Superredner
28 Tage 13 h

Ja würde mich mal interessieren was mit diesem Steuern bezahlt wird!!!

sophie
sophie
Universalgelehrter
29 Tage 9 h

Das weiss man normal schon, dass solche Mengen verboten sind !!!!!

Chrys
Chrys
Tratscher
29 Tage 8 h

Ja, als Italiener weiß man es, aber es ist durchaus möglich, dass der Mensch in gutem Glauben gehandelt hat und vielleicht auch nur von Osttirol nach Nordtirol fahren wollte. Aber wie immer, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Aber eine Strafe/Prozesskosten in Höhe von mehr als € 10.000 sind da schon unverhältnismäßig

blablabla
blablabla
Grünschnabel
29 Tage 9 h

Hauptsache fescht strofn austelln, Italy das fass ohne Boden brauch Geld

Offline
Offline
Universalgelehrter
29 Tage 7 h

Über die Höhe der Strafe kann man sicher geteilter Meinung sein. Von Unwissenheit, die nun mal nicht vor Strafe schützt, kann man aber auch nicht reden, noch dazu, da der “Ertappte” als Verwendungszweck Waldarbeiten angab.

Chrys
Chrys
Tratscher
29 Tage 7 h

On ein Kroate, der fuer eine Tiroler Firma arbeitet die Waldarbeiten in Suedtirol ausführt?. Kann sein, aber aus diesem Artikel ist es absolut nicht ersichtlich. Die Waldarbeiten können auch in Nordtirol ausgeführt werden.

sepp2
sepp2
Superredner
29 Tage 7 h
Offline
Offline
Universalgelehrter
29 Tage 7 h

Sorry, Landwirtschaftliche Arbeiten 🙈

marher
marher
Universalgelehrter
29 Tage 8 h

Schmuggln hat sich immer schon gelohnt, bis man erwischt wird, dann laufen die Tränen.

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
29 Tage 4 h

Ich denke dieser Herr wusste ganz genau was er tat!
Wahrscheinlich hatte er einen Auftrag für den unbekannten Dritten…
Wiso sonst sollte ein Kroate, der für einen österreichischen Holzverarbeitungsbetrieb tätig ist, ausgerechnet nach St.Martin in Thurn fahren?
Entweder ein furbobadiot hat ihn angestiftet oder ein österreichischer Betrieb wollte bei einem Einsatz in “Italien” ein paar Euros sparen…

Parteikartl
Parteikartl
Tratscher
29 Tage 2 h

Dei Österreicher hobm holt in Südtirol Holz geschlägert, dazu brauchts a an Sprit.
Da die Fa. aus Österreich isch kennen sui sie nict zwingen in Sprit in Italien zu kaufen, wo er bekanntlich tuirer isch…..

Faktenchecker
28 Tage 22 h

Wer Steuern zur Zahlung öffentlicher Interessen ablehnt, ist ein Sozialschmarotzer.

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