Von: ka
Riva del Garda – Die hohe, senkrechte Felswand der Cima Capi südlich von Riva del Garda war am Neujahrstag Schauplatz eines tödlichen Freizeitunglücks. Ein 39-jähriger Basejumper aus Slowenien prallte kurz nach dem Start gegen die Felswand und blieb mit seinem Fallschirm darin hängen. Zeugen alarmierten die Rettungskräfte, als sie den Fallschirm zwischen dem Ledro-Tal und dem Gardasee am Berg hängen sahen. Als diese eintrafen, konnte der Mann nicht mehr gerettet werden.
Ein 39-jähriger slowenischer Basejumper kam am späten Vormittag des Neujahrstags ums Leben, nachdem er sich vom Gipfel des Capi zwischen dem Ledro-Tal und dem Gardasee im Trentino gestürzt hatte. Kurz nach dem Sprung prallte er gegen den oberen Teil der Wand und blieb mit seinem Gleitschirm in 600 Metern Seehöhe senkrecht unter dem Gipfel an zwei Bäumen hängen. Gegen Mittag setzten mehrere Zeugen, die den Gleitschirm an der Wand entdeckt hatten, einen Notruf über die einheitliche Notrufnummer 112 ab.

Während sich die Bergretter der Ortsgruppen Val di Ledro und Riva del Garda auf dem Landeplatz bereit machten, forderte die Notrufzentrale den Einsatz des Hubschraubers an. Als der Hubschrauber am Unfallort eintraf und den Gleitschirm aus der Luft gesichtet hatte, seilte die Besatzung den Rettungstechniker der Bergrettung mit einer Winde etwa 60 Meter weiter bergauf in sicherer Entfernung ab. So sollte verhindert werden, dass sich der Gleitschirm durch die Luftbewegung aufblähte und abstürzte. Der Retter richtete anschließend eine Verankerung ein und seilte sich zum Basejumper ab. Für ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Arzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.
Nachdem der Hubschraubertechniker den leblosen Körper des Basejumpers und seinen Fallschirm gesichert hatte, brachte der Hubschrauber zwei weitere Bergretter zur Wand, um bei der Bergung der Leiche und des gesamten Materials zu helfen.




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