Opfer erwägt rechtliche Schritte

Gerichtliches Nachspiel nach Bärenattacke im Trentino?

Dienstag, 25. Juli 2017 | 12:21 Uhr

Trient – Der Angriff eines Bären in der Nähe des Terlago-Sees auf einen Spaziergänger, der mit seinem Hund an der Leine unterwegs war, könnte ein gerichtliches Nachspiel haben. Der 69-jährige Angelo Metlicovec aus Cadine hat sich an Anwalt Lorenzo Eccher gewandt, um die eigenen rechtlichen Möglichkeiten auszuloten.

Wie berichtet hat der Bär den Mann am Samstag vor allem am Arm verletzt. Vermutet wird, dass es sich bei dem Tier um das Exemplar KJ2 handelt, das bereits vor zwei Jahren einen weiteren Mann aus Cadine attackierte.

Mittlerweile wird das Tier als sehr gefährlich eingestuft. Deshalb hat Landeshauptmann Ugo Rossi auch eine Anordnung unterzeichnet, damit der Bär eingefangen werden kann. Sollte es bei der Gefangennahme zu einer riskanten Situation für die Mitglieder der Forstbehörde kommen, darf das Tier auch erlegt werden.

Der Anwalt von Metlicovec hat nun angekündigt, eine Eingabe einzureichen und eine angemessene Schadensersatzforderung zu erwägen. Für den Anwalt seien Warnschilder, die auf die Anwesenheit von Bären hinweisen nicht ausreichend.

In der Zwischenzeit hat der Trientner Landeshauptmann erneut verlangt, dass die Zuständigkeit über das Life Ursus-Projekt vom Staat auf die Provinz übergehen sollte. Eine derartige Durchführungsbestimmung soll in der Zwölferkommission behandelt werden.

Außerdem bekräftigte Rossi, dass sich derzeit zu viele Bären im Trentino aufhalten. Derzeit soll es mehr als 60 Exemplare geben.

Von: mk

Kommentare

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29 Kommentare auf "Gerichtliches Nachspiel nach Bärenattacke im Trentino?"


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enkedu
enkedu
Universalgelehrter
29 Tage 23 h

richtig so. wer das projekt iniziert hat soll verantwortung übernehmen.

Landschaftspfleger
Landschaftspfleger
Grünschnabel
29 Tage 23 h

jawohl alle Umstände welche Raubtiere mit sich bringen sollten von den Initiatoren und Befürwortern bezahlt werden müssen, denn sie bringen doch keinem was, ganz im Gegenteil nur Tierquälerei, aufgelassene Kulturlandschaften Angst, Unfrieden und Arbeitslosigkeit……

tresel
tresel
Superredner
29 Tage 16 h

@Landschaftspfleger Dass a wildes tier an arbeitslosigkeit unfrieden brachen landschaften und der gleichen schuld sein soll, isch amol gonz eppas neues. konn net sein dass des eigentlich die alleinige und zwar die ganz alleinige schuld des menschen isch???

Antivirus
Antivirus
Tratscher
26 Tage 23 h

@tresel von den kann’st auch nicht mehr verlangen , nennt sich zwar Landschaftspfleger macht aber genau das Gegenteil, rottet alles zum Land gehörende aus!!

Kurti
Kurti
Tratscher
29 Tage 23 h

i schick in bär zu ihm.huam nor konn er schodensersotz fordern….

dai dai

Anja
Anja
Tratscher
29 Tage 23 h

eines verstehe ich nicht: warum müssen bären angesiedelt werden, damit sie am ende erschossen werden??? ein bär ist doch kein häschen, dass von einem bären eine gewisse gefahr ausgeht, weiß man! warum erst ansiedeln und dann erschiessen? entweder gar nicht erst ansiedeln oder nicht schiessen…. so was dummes und armer bär…

Zukunft Suedtirol
Zukunft Suedtirol
Grünschnabel
29 Tage 23 h

Bin neugierig wen do Bàr als Anwalt nimmt….😂😂😂😂😂😂😂

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
29 Tage 23 h

schickn bayern. dort stelln sie für bären pflichtverteidiger zur verfügung. 😂

rumpele
rumpele
Grünschnabel
29 Tage 22 h

ormer Bär……
der Bär derf erschossen werden und in di Flüchtlinge de wos olls megliche aufiarn passiert nix
ma in welcher Welt sein mir denn?

JvS-105
JvS-105
Grünschnabel
29 Tage 20 h

@rumpele:

Gratulation zum dämlichsten Post der Woche!

tresel
tresel
Superredner
29 Tage 18 h

@JvS-105 Dass deiner aber noch bei weiten dämlicher ist, kannt ober a gut sein, das was du als dämlich bezeichnest entspricht genau dem wies ist.

JvS-105
JvS-105
Grünschnabel
29 Tage 16 h

@tresel 

Wenn man lesen kann, und das, was man liest, auch versteht, dann beschwert sich das rumpele darüber, dass man den “armen” Bären erschiessen darf, Flüchtlinge aber nicht.

Das ist eigentlich schon strafrechtlich relevant, tresel!

Gleichzeitig vergleicht das rumpele einen Bär mit Menschen. Verstehst Du? Ein Tier mit einem Menschen.

In einem Atemzug werden alle Flüchtlinge gleichzeitig in einen Topf geworfen – “de wos olls megliche auffiahrn”.

Die allergrösste Dämlichkeit ist aber, bei einem Ereignis aus dem Wald den Bogen zur Flüchtlingskrise zu schlagen.

Nachdem Du aber dem absolut dämlichen Post von rumpele zustimmst, gehe ich davon aus, dass mein Erklärversuch eh umsonst ist. 

tresel
tresel
Superredner
28 Tage 23 h

@JvS-105 dass man den bären der ja in seinem reich erschreckt wurde und sich wehrt, erschießen darf und andere dürfen sich alles erlauben ohne strafe zu erwarten, hab ich verstanden.
da gehts um relationen und nicht ums erschiessen.
auf der einen seite wird jedes geschöpf gleichgestellt, auf der anderen der mensch über alles.
Hat der mensch mehr rechte als das tier?
Darf er das tier überall vertreiben und ausrotten?
der mensch maßt sich alles recht selbst an, ohne rücksicht auf andere menschen geschweige denn tiere und umwelt.

Calimero
Calimero
Tratscher
29 Tage 22 h

Der Eindringling ist ganz klar der Wanderer und sollte deshalb auch zu einer saftigen Geldstrafe verurteilt werden.

Hons1980
Hons1980
Grünschnabel
29 Tage 23 h

Armer Bär, jetzt bekommt er eine Anzeige auf freiem Fuß 🐻

Dublin
Dublin
Universalgelehrter
29 Tage 22 h

…dann ist er auch aktenkundig… 😅

schleifer
schleifer
Grünschnabel
29 Tage 23 h

Iatz gibs ebes zu Kassiern. Hem seinse Pronto!

tresel
tresel
Superredner
29 Tage 23 h

In bär unzoagn wert sicher andere folgen hobm, im gegensatz zu den täglichen anzeigen von denen man sonst so liest..

knedlfanni
knedlfanni
Grünschnabel
29 Tage 22 h

tresl!!! sie drohen sogor schun mit abschuss- altroche “anzeige auf freiem fuß” – wia suscht olm!  Abschiebung? Noch russlond- weil vielleicht wor ihm dor italienische Lärmpegel im wold oanfoch zu hoach 🙊🙈

tresel
tresel
Superredner
29 Tage 20 h

@knedlfanni Jo iatz isch die laute zeit im wold wo is wild in seinem reich nix mehr zu sogen hot so scheints. Dem schwammerl, radl und so manchen stadtler der glaubt wenn er im wald ist hots wild zu verschwinden sei dank.

wuestenblume
wuestenblume
Superredner
29 Tage 21 h

Bei 60 Bären gibt es wohl wenig Zwischenfälle…

Baks
Baks
Neuling
29 Tage 21 h

mechet i die segen wenn dor mol oaner ummer die haxen rennt oan zwischfoll isch oaner zuviel und es wert net long dauern nor gibs in nägsten sem hoffmer lei dasses an befürworter fi de ficher dorwisch weil sel isch in mister petz pudding nor schaugmor ob se olm no dorfir sein de siebengscheiden.

Savonarola
Savonarola
Superredner
29 Tage 22 h

auch der Bär ist amtsbekannt..

ahiga
ahiga
Grünschnabel
29 Tage 20 h

..so ein schwachsinn..
europaweit..weltweit werbung für unsere berge machen zum wandern, radfahren sport usw…und dann bären ansiedeln.
warum??
wenn der erste tote zu beklagen sein wird, dann wird ein gejammere losgehen ohne ende.
wären unsere seen salzig..würde man dort sicher paar haie ausbringen..
ist bis jetzt schon paarmal knapp gegangen, warum muss man sowas riskieren????

So ist das
So ist das
Superredner
29 Tage 21 h

“Sollte es bei der Gefangennahme zu einer riskanten Situation für die Mitglieder der Forstbehörde kommen, darf das Tier auch erlegt werden”

Dann kennt man schon den Ausgang der Bärenjagd.

krakatau
krakatau
Superredner
29 Tage 19 h

so ist das – spendiert ihnen ein paar “Rennpatschen”

Sag mal
Sag mal
Superredner
29 Tage 20 h

wenn Ihr alles ausrotten wollt was gefährlich ist fangt gleich bei Schwerverbrechern und Wiederholungstätern an.Hm

guenne
guenne
Grünschnabel
29 Tage 21 h

Dann kann er sich selber auch anzeigen, da er den Hund frei laufen lies um die eigenen rechtlichen Möglichkeiten  auszuloten.

krakatau
krakatau
Superredner
29 Tage 19 h

Ich hoffe er hat einen guten Anwalt. Der Staat und das Land treibt seine Steuern, Abgaben und Gebühren mit skrupellosen und diktatorischen Mittel ein, also steht dem Bürger auch für verfehlte Politik Schadenersatz zu. Des weiteren sollten die Befürworter und Initiatoren der Ansiedlung von Bär und Wolf ebenfalls vor Gericht zitiert werden sie haben schließlich ihr “Hobby” zum gutbezahlten Beruf gemacht. Wo bleibt hier der Tierschutz ? Sind die gerissenen Tiere keinen Schutz wert ?

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