Viele Gäste zahlten nicht

Ischia: Erdbeben für „Gratis“-Urlaub genutzt

Samstag, 26. August 2017 | 12:25 Uhr

Ischia – Rund 400.000 Euro an Verlusten mussten Hoteliers in Ischia nach dem Erdbeben am 21. August hinnehmen. Schuld daran sind nicht etwa die entstandenen Schäden, sondern Gäste, die fluchtartig die Ferieninsel verlassen haben – ohne zu bezahlen.

Die Summe wurde von Ermando Mennella, dem Präsidenten von Ischia und Procida des Gastwirteverbandes Federalberghi, genannt.

„Uns bleibt nur der Spott. Rechtstreitigkeiten vom Zaun zu brechen, ist unnütz“, betonte Mennella. Stattdessen müsse man aus der Lektion lernen und den Betrag für den Urlaubsaufenthalt bereits im Vorfeld kassieren. Mehrere Besitzer von Ferienhäusern und Gastwirte hatten sich an die Carabinieri gewandt und die Vorfälle zu Anzeige gebracht.

Rund 11.000 Touristen haben nach dem Erdbeben die Insel verlassen. Für die Unterkunft in Pensionen, Zimmern, Hotels oder Ferienwohnungen hatten einige allerdings nur die Anzahlung vor dem Urlaubsaufenthalt überwiesen.

Der Restbetrag, den die „Schlauen“ nicht bezahlten, ist für Vermieter und Gastwirte damit verloren. Offenbar schafften es einige, die Notsituation auszunutzen und sich rechtzeitig aus dem Staub zu machen.

Dieser Schaden ist nach dem Erdbeben eine zusätzliche Belastung für die Ferieninsel.

Von: mk

Kommentare

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19 Kommentare auf "Ischia: Erdbeben für „Gratis“-Urlaub genutzt"


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Kurti
Kurti
Tratscher
26 Tage 5 h

sell isch schun a schweinerei

Tottele
Tottele
Grünschnabel
26 Tage 5 h

@Kurti
Ausnützer und Schlaumeier wird es immer geben , aber bis besagten Tag des Erdbebens könnten sie die Tagessätze schon überweisen , weil sie haben ja auch gehabt was sie gebucht haben .

traktor
traktor
Superredner
26 Tage 4 h

im urlaub hett i schun gerene eine erdbebensichere bleibe.
man bezahlt ja dafür.
so macht sich niemand aus dem staub

Buggi
Buggi
Neuling
26 Tage 53 Min

sind auch die abgehauen, deren Hotel noch steht

Staenkerer
24 Tage 8 h

des rechtfertigt ob. nit de sicher verbrachten tage davor nit zu zohln, a nit ba de hotels de beschädigt wurden u. ba de oan schun gor nit! ob. suacht man do a schun schuldige?
de betreiber kennen a nix dafür u. wern jetz doppelt gstroft!
i find des betrug!
wenn do a unwetter schadne mocht rechtfertigt de a nit sich ohne zu zohln “in sicherheit zu bringen”

Staenkerer
26 Tage 5 h

stott mitleid mit de leit do untn sich “rettn” lossn, als opfer fühln u. nit zohln!
des seinbetrüger!

Horizont
Horizont
Grünschnabel
26 Tage 4 h

gibt olm Personen die solche Situationen ausnutzen. des follet mir gor net ein. zumindest die Tage die sie im Hotel waren müssen doch bezahlt werden.

Tantemitzi
Tantemitzi
Superredner
26 Tage 3 h

i sogat bis in Bodn inni scham kenn sich sella “Urlauber”

Mikeman
Mikeman
Universalgelehrter
26 Tage 5 h

Feines G………….. rund um die Uhr ,aber deren Daten sind ja auf spührbar und man könnte die ordentlich ohneweiteres belangen.

oli.
oli.
Universalgelehrter
26 Tage 4 h

können ja nur Einheimische Touristen sein , denn vom Ausland wird über Agenturen gebucht und bezahlt .

EINE SCHANDE DAS DIE MENSCHEN DIE NOT DER LEUTE SCHAMLOS AUSGENUTZT WIRD . DIE SIND MIT DEM BEBEN SCHON GENUG BESTRAFT.

Staenkerer
25 Tage 23 h

des sein ob. de erstn de jammern u. klagen, als erster um hilfe schrein u. traumatisiert sein! u. nor zohln se nit de toge de se gwesn sein … ??? ausforschn u. de summe samt strofe einklogn!

ThunderAndr
ThunderAndr
Universalgelehrter
26 Tage 2 h

“Gästepranger” (schwarze Liste) einführen, sodass diese “Furbetti” nie mehr irgendwo eine Unterkunft buchen können.

JoeMad
JoeMad
Neuling
26 Tage 4 h

jo dei touge wos man gewedn isch werd man wo zouhl..?

moler
moler
Tratscher
26 Tage 3 h

des worn olle de a in rentenskandal verwickelt gwesn sein 😜

witschi
witschi
Universalgelehrter
26 Tage 1 h

zechprellerei ist eine straftat. man muss nur eine anzeige machen dann zahlen die meisten bevor es zum prozess kommt

Orchideen2016X
Orchideen2016X
Tratscher
26 Tage 5 h

Gemein fr de Gást.Vielleicht mochn poor a Spende dafùr.Ach,sell a net amol…..

Dolomiticus
Dolomiticus
Tratscher
25 Tage 19 h

I glab, an Exempel statuieren warat do net folsch. Die Federalberghi sollet des in einer Art “Class Action” machen. Die Zechpreller sind ja bekannt und schließlich ist Zechprellerei eine Straftat. Dei solletn sich lei wundern, wenn die Karpf ba dort Tier leitn!

mandela
mandela
Grünschnabel
25 Tage 9 h

man sollte als gastwirt sowieso anfangen den ganzen urlaub im voraus zu kassieren!

Lingustar
Lingustar
Superredner
25 Tage 8 h
Schwieriger Fall Leute…… Es sind mit Sicherheit einige dabei, denen die “Zeche geprellt” wurde, und wenn die sich die Mieten nicht spätestens bei Ankunft bezahlen bzw. überweisen lassen, sind sie es doch irgendwie selber schuld, denn ohne Erdbeben kann man ja auch abhauen. Aber ich denke mal, dass in den angegebenen 400.000 Euro auch eine gewisse Dunkelziffer steckt, und zwar, weil sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einige die Zimmermieten cash in die Tasche gesteckt haben und jetzt auf einen sog. Entschädigungsfonds hoffen, aus dem sie dann nochmal die Kohle abgreifen können.  Aber komischerweise können ja EU weit Tickets für… Weiterlesen »
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