Von: luk
Piemont – Es ist zwar Anfang Mai und zuletzt gab es in Italien verbreitet frühsommerliche Temperaturen. Doch in den Bergen der Region Piemont ist mit einer Schlechtwetter-Front wieder der Winter eingezogen.
Bereits am Montag gab es Meldungen zu Schneefällen in Sestriere.

Auch auf 1.800 Metern am Pian della Mussa im Ala-di-Lanzo-Tal – ebenfalls westlich von Turin – brachte das hereinziehende Tiefdruckgebiet einige Zentimeter Neuschnee. Einige Flocken erreichten sogar das Dorf Balme.
Am Dienstagvormittag schüttelte Frau Holle außerdem über Cervinia im Aostatal ihre Kissen aus.
Etwas weiter nördlich von Domodossola auf der Alpe Devero di Baceno wird auch “Frühlingsschnee” gemeldet. Das Gebiet liegt auch hier auf rund 1.800 Höhenmetern.

In den Bergen ist es durchaus normal, dass es im Mai oder sogar mitten im Sommer zu Schneefällen kommen kann. Aufgrund der Höhe und der damit verbundenen niedrigeren Temperaturen bleiben die Wetterbedingungen oft unbeständig und können sich schnell ändern. Selbst an warmen Frühlingstagen im Tal können in höheren Lagen plötzlich winterliche Verhältnisse einsetzen. Daher sind Schneefälle in den Bergen auch außerhalb der klassischen Wintersaison keine Seltenheit und gehören zum typischen alpinen Klima.






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