Von: luk
Bozen – Pendlerinnen und Pendler aus dem Überetsch brauchen derzeit starke Nerven: Die Sperre der MeBo-Ausfahrt Bozen Süd hat am Dienstagmorgen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Besonders im morgendlichen Berufsverkehr staut sich der Verkehr deutlich stärker als üblich.
Bereits gegen 7.45 Uhr mussten Autofahrer auf der Weinstraße in Richtung Bozen zwischen St. Michael Eppan und dem Pillhof mehr als 30 Minuten Fahrzeit einplanen. Auch auf der MeBo reichte der Rückstau weit zurück – schon deutlich vor der Ausfahrt Eppan ging zeitweise kaum noch etwas voran. Im Stadtgebiet von Bozen selbst bewegte sich der Verkehr ebenfalls nur schleppend.
Grund für die Verkehrsprobleme sind Bauarbeiten im Bereich der Bozner Industriezone. Am südlichen Ende der MeBo wird aktuell die Beschilderung erneuert. In diesem Zusammenhang bleibt die Ausfahrt Bozen Süd noch bis Donnerstag gesperrt.

Konkret ist nach dem Sigmundskroner Tunnel die erste Ausfahrt geschlossen, wodurch ein Abfahren in Richtung Leifers und Flughafen derzeit nicht möglich ist. Zusätzlich wird der Verkehr nach der Ausfahrt in Richtung Autobahneinfahrt und Stadtzentrum nur einspurig geführt, was die Situation weiter verschärft.
Die Verkehrsmeldezentrale empfiehlt, wenn möglich auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Vor allem der Zug gilt als verlässliche Alternative, da auch Busse im Stau stecken können. Wer dennoch mit dem Auto unterwegs ist, sollte ausreichend Zeit einplanen und möglichst früh losfahren.
“Wer kann, und das gilt auch als Tipp für morgen und den Donnerstag, sollte über die A22 und den Abschnitt Neumarkt/Auer – Bozen Süd ausweichen”, schreibt Verkehrsinfos.it auf seiner Facebookseite.





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