Angedachte Maßnahme zur Entlastung

Nicht dringend nötige Feuerwehreinsätze verrechnen? – Freiheitliche dafür

Montag, 04. Mai 2026 | 17:58 Uhr

Von: mk

Bozen – Die aktuellen Überlegungen vom Landesfeuerwehrkommandanten Marin Künig, nicht dringend notwendige Feuerwehreinsätze in Südtirol künftig zu verrechnen, werden von den Freiheitlichen ausdrücklich begrüßt.

„Angesichts der zunehmenden Zahl an Alarmierungen ohne tatsächliche Notlage ist es ein wichtiger und richtiger Schritt, Maßnahmen zu setzen, um die Einsatzkräfte gezielt zu entlasten und die Einsatzbereitschaft für echte Notfälle langfristig sicherzustellen“, so Roland Stauder, Obmann der Freiheitlichen.

Die Freiwilligen Feuerwehren leisten laut den Freiheitlichen einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit im Land. Rund um die Uhr stünden tausende Mitglieder bereit, um im Ernstfall schnell und professionell Hilfe zu leisten – immer innerhalb weniger Minuten. Dieses Engagement erfolgt größtenteils ehrenamtlich und geht nicht selten zulasten der eigenen Freizeit sowie der beruflichen Verpflichtungen, wie die Freiheitlichen erinnern.

Gerade vor diesem Hintergrund sei es notwendig, mit Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen und unnötige Einsätze zu reduzieren. Die vorgeschlagene Maßnahme könne dazu beitragen, das Bewusstsein in der Bevölkerung zu schärfen und die wertvolle Arbeit der Einsatzkräfte zu schützen.

„Ein besonderer Dank gilt allen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren, die mit ihrem Einsatz, ihrer Zeit und ihrer Bereitschaft einen unschätzbaren Dienst für die Gesellschaft erbringen. Ihr Engagement verdient höchste Anerkennung und Respekt“, so die Freiheitlichen.

Bezirk: Bozen

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