Von: luk
Norditalien – Zwei Lawinenabgänge haben am Sonntag in Norditalien für Großeinsätze der Rettungskräfte gesorgt. Während im Tesinotal im Osten der Provinz Trient sechs Skitourengeher glimpflich davonkamen, forderte eine Lawine im Aostatal zwei Todesopfer und einen Schwerverletzten.
Lawine im Tesinotal endet glimpflich
Im Tesinotal löste sich am Sonntagvormittag auf über 2.000 Metern Höhe oberhalb der Sorgazza-Alm eine Lawine. Sechs Skitourengeher wurden von den Schneemassen mitgerissen. Sie waren jedoch nur teilweise verschüttet und konnten sich selbstständig befreien. Medienberichten zufolge blieben sie unverletzt.
Tödlicher Lawinenabgang oberhalb von Courmayeur
Tragisch endete hingegen ein Lawinenabgang im Aostatal. Oberhalb von Courmayeur kamen zwei Personen ums Leben, ein weiterer Wintersportler wurde schwer verletzt. Er wird derzeit im Krankenhaus von Aosta behandelt. Laut der Nachrichtenagentur Ansa dürfte es sich Franzosen handeln.
Wie viele Personen insgesamt von der Lawine erfasst wurden, war zunächst unklar. Deshalb setzten die Einsatzkräfte am Nachmittag die Suche fort. Bergretter, Suchhundestaffeln und Hubschrauber waren im Einsatz, um mögliche Signale von Verschüttetensuchgeräten zu orten.
Der Lawinenabgang ereignete sich am Fuß des Mont-Blanc-Massiv. Nach ersten Angaben waren die betroffenen Skifahrer abseits der gesicherten Pisten unterwegs.




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